Wie auch dem GER-Sprecher Thomas Kujawa ist den beiden Frauen klar, dass die Entwürfe schon allein aus Geldmangel nicht gleich umgesetzt werden können. Sie möchten aber, dass das Jugendamt die kreativen Ideen der Eltern nutzt - anstatt sie "auszubremsen". Thomas Kujawa: "Die Amtsleitung hat das verstanden, in den Einrichtungen selbst stoßen wir aber an einige Grenzen." Die Eltern sind bereit, Drittmittel einzuwerben, haben sich beispielsweise sogar mit dem Projekt um den Agenda-Preis beworben. "Leider hat es nicht geklappt", so Cornelia Jaenichen. Der Workshop soll künftig auch im Internet dokumentiert werden. Geplant ist zudem, einen "pädagogischen Musterraum" zu errichten. "Es ist ein Unterschied, ob ein Konzept frei zugängliche Räume oder verschiedene Ebenen benötigt", erklärt Doffing. Das Ziel: Die Ideen sollten einfach nachnutzbar sein, sobald Geld vorhanden ist.