reiner heidorn beschäftigt sich seit jahren mit dem phänomen der vorlage und ihren vielvältigen brechungen, transformationen. neben der malerei sammelt er exzessiv digitales bildmaterial und verarbeitet oft mehrere motive zu einem monumentalen ölgemälde. die figurationen erinnern an traumgebilde, aber auch an fehlerhafte, digitale bilder. durch den prozess des einwickelns der feuchten ölbilder in klarsichtfolie entstehen verstörende, vom betrachter durch spiegelungen distanzierte bilder.