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FWF - Der Wissenschaftsfond

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Der Wissenschaftsfonds FWF Ingrid Ladner Haus der Forschung Sensengasse 1 1090 Wien T +43 / 1 / 505 67 40 - 8117 E ingrid.ladner@fwf.ac.at W http://scilog.fwf.ac.at W http://www.fwf.ac.at

Über das Unternehmen

Der FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung - ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Er ist allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet und orientiert sich in seiner Tätigkeit ausschließ

Aktuelle Pressemitteilungen von FWF - Der Wissenschaftsfond
Bakterien, Totholz und der Klimawandel
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Bakterien, Totholz und der Klimawandel

Wie sehr Waldböden als Kohlenstoffspeicher dienen und wie dabei Bakterien mit Pilzen zusammenspielen, das untersucht eine internationale Forschergruppe mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF – und stößt auf höchst vielfältiges Leben in toter Umgebung. "Die Fülle an Mikroorganismen im Totholz war überraschend", sagt Mikrobiologin Judith Ascher-Jenull. Dass sie im Boden höchst zahlreich vertreten sind, ist hinlänglich bekannt. Bei Holz freilich, bei jenem abgestorbenen Holz, welches in den Wäldern liegt und langsam vor sich hin morscht u…
28.03.2017
Die Vermessung der Urzeit
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Die Vermessung der Urzeit

Die vollautomatische Erfassung des weltweit größten fossilen Austernriffs in Niederösterreich ist das Ziel des vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekts "Smart Geology". Der Einsatz moderner Messmethoden hat bereits erste neue Ergebnisse zur Entstehungsgeschichte des Fundes geliefert. Das größte fossile Austernriff der Welt ist der Höhepunkt des geo-Edutainment-Parks "Fossilienwelt Weinviertel" in Niederösterreich. Vor rund 17 Millionen Jahren lebten hier, nordöstlich von Korneuburg, Haie, Seekühe und eine Vielzahl von Riesenaustern a…
02.11.2015
Fakten & Faszination: "Meeresbiologie" auf 3.000 m Seehöhe
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Fakten & Faszination: "Meeresbiologie" auf 3.000 m Seehöhe

Faszinierende Einblicke in die Paläontologie bietet eine aktuelle Ausstellung von National Geographic Deutschland im Naturhistorischen Museum Wien. 50 beeindruckende Fotografien der Dolomiten werden gemeinsam mit Forschungsdaten präsentiert. Diese wurden aus dem kreidezeitlichen Ursprung der Dolomiten –Ablagerungen ehemaliger Meeresbewohner – gewonnen und geben Auskunft über Lebensgewohnheiten und das Klima vor über 140–90 Millionen Jahren. Diese Ergebnisse eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF werden durch einen Film ergänzt, der auch di…
05.09.2011
Potz Blitz. Gewittersturm auf dem Saturn mit Quadrillionen Joule an Energie
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Potz Blitz. Gewittersturm auf dem Saturn mit Quadrillionen Joule an Energie

Der größte und intensivste Sturm der letzten 20 Jahre wurde vor Kurzem auf dem Planeten Saturn entdeckt. Erste Messdaten zu diesem Gewittersturm erscheinen heute als Titelstory des Fachmagazins NATURE. Damit wurde ein weiteres Highlight eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF erreicht, das seit zwei Jahren läuft. Darin werden vor allem Daten der NASA-Raumsonde Cassini analysiert – doch für den aktuellen Sturm wurde auch ein weltweites Netzwerk von Amateur-AstronomInnen aktiviert. So konnte berechnet werden, dass der Sturm bisher die Energie…
07.07.2011
Eine Lösung, die sich rechnet: Mathematische Vermutung nach Jahrzehnten bewiesen
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Eine Lösung, die sich rechnet: Mathematische Vermutung nach Jahrzehnten bewiesen

Eine im Jahr 1985 aufgestellte mathematische Vermutung – die Andrews-Robbins-Vermutung – konnte jetzt erstmals bewiesen werden. Damit steht fest, dass sich die Struktur sogenannter "total symmetrischer planarer Partitionen" mit einer einzigen Formel beschreiben lässt. Die Beweisführung gelang unter Einsatz enormer Computer-Ressourcen und wurde damit erst nach "computergerechter" Aufbereitung der Formel möglich. Dieses mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF erzielte Ergebnis einer Forschungsgruppe aus Linz wird heute in den Proceedings o…
25.01.2011
Gleichberechtigung für die Klassiker der Geschlechterforschung
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Gleichberechtigung für die Klassiker der Geschlechterforschung

Eine Neuinterpretation von Klassikern der feministischen Geschlechterforschung wagte Silvia Stoller im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekts. Die Ergebnisse fasste sie nun in ihrem Buch "Existenz – Differenz – Konstruktion. Phänomenologie der Geschlechtlichkeit bei Beauvoir, Irigaray und Butler" zusammen, welches am 11. Jänner 2011 präsentiert wird. Darin zeigt die Autorin erstmals, wie Ansätze der feministischen Geschlechterforschung, die sich scheinbar ausschließen, doch in Beziehung gesetzt werden können, um konstr…
11.01.2011
Materialforschung mit Antiteilchen
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Materialforschung mit Antiteilchen

Dem Geheimnis nanokristalliner Materialien auf der Spur Bestimmte Defekte in der Materialstruktur sind dafür verantwortlich, dass neuartige nanokristalline Massivmetalle gleichzeitig sehr hart und trotzdem gut verformbar sind. Da diese Defekte auf der atomaren Ebene der Metallstruktur vorkommen, sind sie experimentell schwer untersuchbar. Jetzt sind österreichische ForscherInnen im Verständnis dieser atomaren Defekte einen wesentlichen Schritt weitergekommen. Gelungen ist dieser Schritt in einem vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Proje…
29.11.2010
Launisch wie der Wind? Stromproduktion von Windparks vorhersagen
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Launisch wie der Wind? Stromproduktion von Windparks vorhersagen

Erstmals werden Vorhersagemethoden zur Stromproduktion von Windparks in Österreich wissenschaftlich verglichen. Damit schafft dieses vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütze Projekt die Basis für eine optimierte Vorhersage der Stromproduktion von Windparks – und so eine bessere Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur Deckung des Strombedarfs. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Vorhersagen für Zeiträume von sechs Stunden bis zehn Tagen. Neben der Zuverlässigkeit der einzelnen Vorhersagemethoden werden auch deren räumliche und zeitliche Auflösu…
25.10.2010
Überflutung hat viele Ursachen – nur interdisziplinäre Forschung schafft gutes Klima
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Überflutung hat viele Ursachen – nur interdisziplinäre Forschung schafft gutes Klima

Extremereignisse wie Hochwasser oder Dürren haben viele Ursachen – und müssen daher aus verschiedensten Perspektiven erforscht werden. Das ist die Forderung von internationalen Experten der Wasser- und Klimaforschung in der aktuellen Ausgabe eines renommierten Wissenschaftsmagazins. Als Vorreiter für die interdisziplinäre Herangehensweise auf diesem Gebiet gilt das vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Doktoratskolleg "Wasserwirtschaftliche Systeme". Dank der dort gebotenen vernetzten Ausbildung können die AbsolventInnen des Kollegs komplexe …
28.09.2010
Ohne Sauerstoff "nichts los" – Meeresbiologen gehen Todeszonen auf den Grund
FWF - Der Wissenschaftsfond

Ohne Sauerstoff "nichts los" – Meeresbiologen gehen Todeszonen auf den Grund

Am Verhalten von Meeresgrund-Bewohnern lässt sich nun erstmals das Entstehen von sogenannten Todeszonen im Meer vorhersagen. In diesen Zonen kämpfen Tiere um verschwindenden Sauerstoff - erfolglos, diese immer öfter auftretenden Sauerstoffkrisen enden meist mit Massensterben. Ein Team von ForscherInnen hat es geschafft, das Verhalten der Organismen bei sinkendem Sauerstoffgehalt aufzuzeichnen. Dafür wurden mit einem eigen-entwickelten Unterwassergerät Todeszonen am Grund der Adria nachgestellt. So wird nun im August mit Unterstützung des Wiss…
26.07.2010
EU-Erweiterung der "anderen Art": Von der Wirtschaft zur Wohlfahrt
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EU-Erweiterung der "anderen Art": Von der Wirtschaft zur Wohlfahrt

Kann es der Europäischen Union gelingen, eine stärkere soziale Identität aufzubauen? Diese Frage ist der Kern eines aktuellen Projektes des Wissenschaftsfonds FWF. Für den ursprünglich rein marktwirtschaftlich geprägten Staatenverbund wäre dies ein fundamentaler Schritt in Richtung einer umfassenden politischen Einheit. Im Rahmen des Projektes werden nun insbesondere die rechtlichen Handlungsspielräume untersucht, die der Lissabon-Vertrag dazu bietet. Die Europäische Union war in ihren Anfängen hauptsächlich eine Wirtschaftsgemeinschaft. Jet…
22.03.2010
Bild: Molekulare Identitätskrise – Ein Ribozym ohne RNABild: Molekulare Identitätskrise – Ein Ribozym ohne RNA
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Molekulare Identitätskrise – Ein Ribozym ohne RNA

Nicht alle Enzyme, für deren Funktionalität ein RNA-Bestandteil vorausgesetzt wurde, enthalten tatsächlich RNA. Diese überraschende Erkenntnis ist das Ergebnis eines Projektes des Wissenschaftsfonds FWF, das sich mit dem Enzym RNase P befasst. Entgegen der gängigen Lehrmeinung vermutete das Projekt-Team aus Wien schon seit Längerem, dass bestimmte Formen von RNase P keine RNA enthalten. Jetzt belegen sie mit einer Reihe eleganter Experimente, die heute im Fachjournal CELL veröffentlicht werden, die Richtigkeit ihrer Annahme. Lebende Fossilie…
03.11.2008
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