Einen symbolischen Kampf führen wir um die unzureichenden Arbeitsmöglichkeiten für Kunstschaffende . Die Errichtung eines Kunst-Arbeits-Hauses (Haus der künstlerischen Arbeit) ist zentrales Ziel. Um auf die Problematik fehlender, bezahlbarer Flächen hinzuweisen, haben wir ein leerstehendes Gebäude in Essen temporär umgenutzt (besetzt). Im Zusammenhang mit diesem Gebäude fanden Verhandlungen mit dem Eigentümer statt.
Die Verhandlungen sind gescheitert. Der DGB hat seine Verantwortlichkeiten an den VTGdesDGB outgesourced, um seine Werte behalten zu können. Mit zynischem Abnicken begrüssen wir diese schizoide Selbstvernichtung und feiern den DGB als Inbegriff der alltäglichen, absoluten Lächerlichkeit der Vorstellung Macht und Werte könnten zusammen finden. Sexuell-mafiöse Handwäsche von Handelspartnern finden wir tödlich ermüdend und sehen uns deutlich in der Haltung bestätigt, dass nur eine ästhetische Umgestaltung der Gesellschaft eine inspirierende Richtung angeben kann.
Die Besetzung des DGB-Gebäudes führte also zu keinem Erfolg.
Freiraum bleibt raumlos kooperiert nun u.a. mit der Gruppe "ohne raum" und anderen und wird ein Kunsthaus in Essen errichten- ein "Haus der künstlerischen Arbeit" ! Für 400 Jahre! Während sich die Essener Kulturpolitik auf die "noch-so-gerade" Instandhaltung und ansonsten Abwicklung von Kunst- und Kulturprojekten konzentriert, lacht sich Freiraum ins prekäre Fäustchen.
Wir haben soeben eine erfolgreiche Zwischennutzung in der ehemaligen Lukaskirche in Essen beendet - besuchen sie unsere Galerie auf:
http://freiraum2010.jimdo.com/