Forscher der Freien Universität Berlin und der Ruhr-Universität Bochum haben ein entscheidendes Reaktionsprinzip Wasserstoffgas-produzierender Enzyme aufgeklärt. Die Bochumer Arbeitsgruppe von Dr. Ulf-Peter Apfel und das Team um Dr. Sven T. Stripp von der Freien Universität untersuchten die Produktion von molekularem Wasserstoff in einzelligen Grünalgen.
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Sie zeigten, wie es dem Enzym gelingt, zwei Elektronen hintereinander auf Wasserstoffionen zu übertragen und dabei stabile Zwischenzustände einzunehmen. Wasserstoffgas gilt als Energietr…
Die möglichen Auswirkungen neuester Erkenntnisse der Hirnforschung auf die Praxis der Fremdsprachendidaktik stehen im Mittelpunkt einer internationalen Tagung der Freien Universität Berlin und der Katholischen Universität Eichstätt am 8. Dezember 2017. Die an der Freien Universität ausgebuchte Veranstaltung wird als Webinar übertragen; sie kann von Interessierten nach Registrierung kostenfrei verfolgt werden. Von jedem Ort der Welt aus können Studierende, Referendarinnen und Referendare, Lehrkräfte, Aus- und Fortbildende, Seminargruppen und a…
Neue Möglichkeiten für Spitzenforschung in Ultrakurzzeitphysik und Nanomagnetismus: Physikern der Freien Universität Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es gelungen, einen gemeinsamen Sonderforschungsbereich einzuwerben. Unter dem Namen „Sfb/Transregio 227: Ultraschnelle Spindynamik“ arbeiten die Wissenschaftler an neuen Konzepten zur ultraschnellen Manipulation magnetischer Systeme im Nanobereich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das gemeinsame Vorhaben in den kommenden vier Jahren mit etwa 9,…
Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Publikations- und Speicherplattform für Ergebnisse der Geschlechterforschung „GenderOpen“ wird am Montag, dem 4. Dezember 2017 im Foyer des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin für die Fachwelt und die Öffentlichkeit freigeschaltet. In einem feierlichen Rahmen wird Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat symbolisch den Startknopf drücken. „GenderOpen“ ist ein gemeinsames Projekt von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und …
An der Freien Universität wird am 23. November 2017 ein foodsharing Fair-Teiler eröffnet; es ist die erste Abgabestelle für Lebensmittel, die vor dem Wegwerfen bewahrt wurden, an einer Berliner Hochschule. Studierende der Nachhaltigkeitsinitiative SUSTAIN IT! wollen mit der Verteilerstation einen Ort schaffen, an dem Lebensmittel von Groß- und Einzelhandel eingesammelt und kostenlos von Studierenden und Berliner Bürgerinnen und Bürgern abgeholt werden können.Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und andere Interessierte können Lebensmittel ab…
Bürgerinnen und Bürger können im Projekt „Die Herbonauten“ des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin mit ihren Kenntnissen helfen und wissenschaftlich mitarbeiten. Gesucht werden Freiwillige, die beispielsweise Handschriften aus dem 19. Jahrhundert oder kyrillische Schrift entziffern können. Oder sich für Geographie interessieren und selbst obskurste Orte auf einer Karte identifizieren können. Die Bürgerwissenschaftler bearbeiten dabei über die Internetplattform www.herbonauten.de einen Teil des rund 3,8 Millionen Herbarbelege um…
Eine Ausstellung und eine internationale Tagung im Berliner Medizinhistorischen Museum (BMM) der Charité beschäftigen sich mit Erzähl- und Darstellungsweisen vom kurzen Comic-Strip bis zur Graphic Novel und zeigen so auch Ergebnisse des von der Einstein-Stiftung geförderten Forschungspojekts PathoGraphics an der Freien Universität Berlin. Die Ausstellung „SICK! Kranksein im Comic / Reclaiming Illness through Comics“ ist vom 27. Oktober bis 4. März zu sehen; die Tagung in englischer Sprache findet vom 27. bis 29. Oktober in der Hörsaalruine st…
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat 5,7 Millionen Euro für zwei neue Kryo-Transmissions-Elektronenmikroskope (Kryo-TEMs) und zwei weitere Zusatzgeräte als Paketantrag der Freien Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin bewilligt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf ein Volumen von 11,4 Millionen Euro. Die Restsumme wird vom Berliner Senat, der Freien Universität und der Charité beigesteuert. Die Anschaffung der neuen Kryo-TEMs gemeinsam durch Bund und Land erfolgt gemäß des neugefassten Artikels 91b des Grundg…
Der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk hält am 17. Oktober 2017 um 18.00 Uhr die diesjährige Szondi-Lecture der Freien Universität Berlin. Thema ist das Museum der Unschuld in Istanbul. „Das Museum der Unschuld“ ist der Titel eines 2008 erschienenen Romans des türkischen Schriftstellers. Erzählt wird die Geschichte einer unglücklichen Liebe, die zur Entstehung eines Museums führt; im Jahr 2012 eröffnete Pamuk nach diesem Vorbild das Museum der Unschuld in Istanbul.
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Das Museum thematisiert die Entstehung des Romans und das Verhältnis v…
Die Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde e. V. hat sich im Rahmen ihrer Fachtagung an der Freien Universität Berlin einen neuen Namen gegeben. In der Mitgliederversammlung am 6. Oktober stimmten die anwesenden Mitglieder mehrheitlich für den Namen "Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie" e. V. Alternativ stand die Bezeichnung „Deutsche Gesellschaft für Ethnologie“ zur Wahl. Der Vorstand der Fachgesellschaft ist seit 2015 am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Freien Universität angesiedelt und wurde im Rahmen …
Die Stiftung Preußische Seehandlung hat auf Beschluss ihrer Preisjury die Schriftstellerin Marion Poschmann mit dem Berliner Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Die Autorin nimmt die mit dem Preis verbundene Berufung der Freien Universität Berlin auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik im Sommersemester 2018 an.
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Der mit 30.000 Euro dotierte Berliner Literaturpreis zeichnet Autoren aus, die mit ihrem literarischen Werk in den Gattungen Erzählende und Dramatische Literatur sowie Lyrik einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der…
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin beauftragt, das Wirken ehemaliger Nationalsozialisten in Wissenschaft und Bildung der DDR zu erforschen. Die Untersuchung konzentriert sich insbesondere auf das Ministerium für Volksbildung und das Ministerium für Hoch- und Fachhochschulwesen sowie ihre Vorläuferinstitutionen. Das BMBF unterstützt die Studie über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 750.000 Euro. Leiter des Projekts ist Prof. Dr. Klaus Schroeder.
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Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin haben mit dem positiven Vorentscheid für ihre eingereichten Clusterskizzen im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder die erste Wettbewerbshürde genommen. Mit der Bekanntgabe am 29. September 2017 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Wissenschaftsrat (WR) treten insgesamt neun Berliner Forschungsvorhaben in der entscheidenden Runde an. Wissenschaft in Berlin nimmt e…
Unter dem Titel „Zugehörigkeiten: Affektive, moralische und politische Praxen in einer vernetzten Welt“ findet von Mittwoch, den 4. Oktober bis Sonnabend, den 7. Oktober 2017 an der Freien Universität Berlin die Tagung des deutschen ethnologischen Fachverbands statt, der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (DGV e. V.). Mehr als 550 Tagungsgäste befassen sich in insgesamt 43 Workshops und sechs Plenarveranstaltungen mit den vielfältigen Verortungen, mit denen sich Menschen verschiedener Gesellschaften und Kulturen im 21. Jahrhundert zueinan…
Die Neurobiologin Nora de Camp und der Diplom-Ingenieur Jürgen Bergeler planen ein auf Polymer-Elektroden basierendes System zur Messung elektrischer Gehirnaktivität auf den Markt zu bringen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt „PeTESys“ am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin mit Mitteln aus dem Programm EXIST-Forschungstransfer. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten über eine Laufzeit von zwei Jahren insgesamt rund 900.000 Euro für Produktentwicklung und Markteinführung …
Schätzungsweise 2,2 bis 3,8 Millionen Pilzarten gibt es weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam aus Berlin und London. Pilze bilden damit das zweitgrößte Organismenreich nach den Tieren, denn die Pilze übertreffen die Vielfalt der Pflanzen um etwa das 6-10-fache. Mindestens 18-mal mehr Pilzarten existieren als derzeit bekannt.
Die Studie erstellten zwei Wissenschaftler vom Botanischen Garten und Botanischen Museum der Freien Universität Berlin sowie dem Londoner Royal Botanic Gardens, Kew und dem Natural History Museum. Die Fors…
Insbesondere in Norddeutschland ist die Wildpflanze Arnika (Arnica montana) vom Aussterben bedroht. Die Art leidet unter genetischer Verarmung in ihren stark voneinander isolierten und kleinen Populationen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler am Botanischen Garten und Botanischen Museum der Freien Universität Berlin. Sie haben im Rahmen eines vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Projekts die Wildart Arnica montana bundesweit genetisch untersucht. Die Forschungsergebnisse werden zusammen mit Empfehlungen für den Naturschutz in…
27.07.2017
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