Möglicherweise ist es zum Volkssport geworden – oder es ist schlicht dumm und dreist. Privatpersonen – und damit medizinische Laien - bieten zunehmend mehr verschreibungspflichtige Arzneimittel auf verschiedenen Internet-Plattformen wie etwa ebay zum Verkauf an. Den Anbietern ist es dabei offenbar absolut gleichgültig, ob die Packungen nur noch halbvoll sind, ob das Verfalldatum (teilweise erheblich) überschritten ist oder ob dem Käufer durch die Einnahme der Medikamente massive gesundheitliche Gefahren durch Neben- und Wechselwirkungen drohe…
Kaum hat das neue Jahr begonnen, macht der größte Kritiker der deutschen Apotheken, der GKV-Spitzenverband, wieder einmal mit populistischen - und obendrein noch falschen - Äußerungen wieder auf sich aufmerksam.
Nach dem arroganten Statement vom 2. Januar 2014 ist das Wort „Partnerschaft“ im Hinblick auf die deutschen Apotheken nur noch reine Makulatur. Darüber täuschen auch die in letzter Zeit gemeinsam geänderten Austauschkriterien bei der Generika-Verordnung nicht hinweg.
Im GKV Spitzenverband sind 132 Krankenkassen mit rund 70 Millionen…
Seit Beginn dieses Jahres beobachtet die Freie Apothekerschaft, ein bundesweiter Verein selbständiger Apothekerinnen und Apotheker, die Auktionen von apotheken- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auf diversen Auktions- und Anzeigenportalen im Internet, etwa bei ebay oder in ebay-Kleinanzeigen. Das Resultat ist erschreckend.
Bei rund 100 Anzeigen und Auktionen entdeckte der Verein massive Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz. In etwa zehn Prozent der Auktionen und Anzeigen wurden verschreibungspflichtige Arzneimittel angeboten und …
Millionen Bundesbürger kaufen und verkaufen Möbel, Autos, Motorräder und Bekleidung über virtuelle Auktionshäuser wie ebay. Mittlerweile bieten Privatpersonen dort aber auch immer öfter apothekenpflichtige – und manchmal sogar verschreibungspflichtige – Arzneimittel zum Kauf an. Das birgt erhebliche gesundheitliche Risiken für den Käufer - und kostet die Krankenkassen, und damit die Versicherten, eine Unmenge Geld.
In den seltensten Fällen kümmert es die Betreiber der Auktionsplattformen, ob die eingestellten Angebote legal oder illegal sind…
Die deutschen Apotheken haben im Jahr 2012 einen Zwangsrabatt von rund 1,25 Milliarden Euro an die Gesetzlichen Krankenkassen geleistet. Der Preis für die Zahlungen ist die Schließung von immer mehr deutschen Apotheken. Dennoch nimmt die Gier des GKV-Spitzenverbandes auf das so genannte „Apothekenhonorar“ immer absurdere Formen an.
Die gesetzlichen Krankenkassen erkennen die Verhandlungsbasis des – auch von der Politik als verbindlich angesehenen – Kassenabschlags von 1,75 Euro nicht an, was immerhin schon einem Rabatt von über 20 Prozent de…
Schon nach den ersten Verhandlungen in Sachen Kassenabschlag ist klar: Die Krankenkassen setzen weiterhin auf unbezahlte Leistungen durch Apotheker. Fest steht auch: Für die Gesetzlichen Krankenkassen gehen Kosteneinsparungen über Qualität und sinnvolle Arzneimitteltherapie.
Denn nach den derzeit geltenden Rabattverträgen dürfen es für die Krankenkassen bei einer ärztlichen Verordnung über 100 Tabletten auch schon mal 56 bis 98 Tabletten sein. Bei Antibiotika sind – statt der verordneten Menge von 16 Tabletten für acht Therapietage – auch sc…
Mit immer neuen Rabattverträgen vergrößern die Gesetzlichen Krankenkassen ständig das ohnehin schon fast unübersehbare Chaos bei der Arzneimittelversorgung und in den Apotheken. Da gibt es Rabattverträge, Lieferverträge, Portfolioverträge, Sortimentsverträge, Exklusivverträge, vorgeschriebene Packungsgrößen, Alt-Normgrößen, Normgrößen, Normbereiche, Gebietslose und und und. Die Freie Apothekerschaft, ein Zusammenschluss der selbständigen Apotheker in Deutschland, bemängelt, dass dabei die dringend erforderliche Zeit für die Betreuung der Pati…
Die Kalkulation der Krankenkassen bei den Rabattverträgen muss endlich offen gelegt werden. Das fordert der Verein „Freie Apothekerschaft“, vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung und den Bundesministerien für Gesundheit, Wirtschaft und Technologie sowie dem Finanz-Ministerium.
Die geballte Wut der Versicherten über Zuzahlungen für Arzneimittel und sich ständig ändernde Packungen entlädt sich in immer kürzeren Zeitabständen in den deutschen Apotheken. Besonders und gerade der Versicherte hat ein Recht auf Transparenz, so wie …
Ein leibhaftiger Bundestagsabgeordneter in der Apotheke hinter dem Verkaufstisch. Dieses Angebot macht die Freie Apothekerschaft e.V., ein bundesweiter Verein selbständiger Apotheker, den gewählten Volksvertretern aller Parteien. Der Verein möchte den MdB‘s gerne die Gelegenheit geben, im Rahmen eines ein- oder zweitägigen „Praktikums“ den Alltag in einer deutschen Apotheke kennenzulernen.
Die Freie Apothekerschaft sieht bei den Parlamentariern einen gewissen Nachholbedarf bei den Kenntnissen rund um das deutsche Gesundheitswesen und speziell…
Unter der Überschrift „Wir wollen die Arzneimittel, die unsere Ärzte verschreiben“ startete die Freie Apothekerschaft, ein Zusammenschluss selbständiger Apotheker, im Sommer 2011 eine bundesweite Protest-Aktion von Patienten gegen die Rabattverträge der Krankenkassen. Sie traf damit genau den Nerv der Bevölkerung.
Der ständige Austausch von Arzneimittelpackungen - je nach Lage der Verträge zwischen Krankenkassen und Arzneimittel-Herstellern - hat zu einer erheblichen Verunsicherung der Patienten geführt. Ihren Ärger laden die Versicherten i…
Schmerzpatienten in Deutschland und ihre Angehörigen verstehen die Welt nicht mehr. Ärzte fühlen sich massiv belästigt und bedrängt, Apotheker kochen vor Wut. Grund dafür: Die Novitas BKK lässt 60.000 Betäubungsmittelrezepte aus den Jahren 2010 und 2011 prüfen und will damit angeblich Hinweisen auf eine „nachlässige Verschreibungspraxis“ nachgehen.
Täglich werden in Deutschland zigtausend schwer kranke Patienten mit starken Schmerzmitteln, so genannten Betäubungsmitteln (kurz: BTM) versorgt. Diese stark wirksamen Arzneimittel müssen vom Arzt…