Flamingo Film GmbH wurde 1990 gegründet. In den folgenden Jahren produzierte die Firma Dokumentarfilme für die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten und die Deutsche Welle.
Hervorzuheben ist unter anderen die Dokumentation Sagt nicht, es kann nie wieder passieren für den WDR. Dabei handelte es sich um ein Porträt des erfolgreichen Film- und Theaterregisseurs Imo Moszkowicz. Er gehörte zu den wenigen Menschen, die das KZ Auschwitz und den berüchtigten Todesmarsch überlebten.
Mit der Dokumentation Ich bin, was ich bin wurde Flamingo Film 1991 zum Max Ophüls Festival eingeladen. In diesem Film äußerte sich der ehemalige Tänzer und Intendant vom Berliner Theater des Westens Helmut Baumann zum ersten Mal öffentlich über seine Partnerschaft zu dem Choreographen Jürg Burth.
Ab Mitte der neunziger Jahre produzierte die Flamingo Film ihre ersten Fernsehspiele für das ZDF. Der letzte Kosmonaut unter der Regie von Nico Hoffmann bekam den Grimme Preis. Gefährliche Wahrheit, mit Barbara Rudnik und Michael Mendl in den Hauptrollen, wurde ein großer Publikumserfolg.