Das ETA Theater produziert seit 1983 unter der Leitung von Gert Neuner experimentelle Theaterprojekte in München.
Die Konzeption der gut zwanzig Produktionen ist filmisch geprägt. Schnitte und Gegenschnitte, Rückblende, Zeitlupe und Zoomtechnik werden zu einem Theaterabend komponiert, der mit grotesker Übersteigerung und der Verknappung sprachlicher und szenischer Mittel arbeitet. Komische Elemente verhindern, dass die wiederkehrenden apokalyptischen Mechanismen in melancholischen Weltschmerz kippen.
Gert Neuner untersucht „virtual reality“ und deren Berührungspunkte mit dem Theater.