Die Mode-Designerin Vanessa Sauer und der Marketing- & Sales Manager Robert Stößer haben im Herbst 2014 gemeinsam die eed (emerging european designers) UG gegründet und starten am 4. Juli 2015 auf der Messe „Mode City“ in Paris mit dem Vertrieb der selbst entworfenen Premium Mode-Kollektionen unter dem Namen AMA.
Mit AMA wurde ein kurzer, leicht zu merkender Name gewählt, der einfach ausgesprochen werden kann, auch in verschiedenen Sprachen. AMA ist der Name der japanischen Perlentaucherinnen und heißt wörtlich „Meerfrau(en)“. In der Vergangenheit gut bezahlt, stehen die Ama somit traditionell für selbstbewusste und autarke Frauen. Es sind mutige Frauen, die ein Leben in enger Verbundenheit mit der Natur führen und sich gleichzeitig beim Tauchen körperlichen Gefahren aussetzen.
Diese Profession besteht bereits seit etwa zweitausend Jahren und wird auch heute noch hauptsächlich von Frauen ausgeübt. Dies liegt an der unterschiedlichen Verteilung des Körperfettes im Vergleich zu Männern, wodurch der Körper im kalten Wasser länger warm bleibt. Die Anzahl der Ama wird leider immer weniger und das Durchschnittsalter liegt bei unglaublichen 60 Jahren.
Die Taucherinnen suchen auf ihren Touren hauptsächlich nach Abalonen, Seetang und Krebstieren. Dabei tauchen sie bis zu neun Meter tief und halten bis zu zwei Minuten die Luft an. Nicht selten tauchen die Ama bis zu 60 Mal in der Stunde ab. Trotz des modernen Fortschritts, bleiben sie sehr traditionsverbunden und lehnen moderne Ausrüstung ab. Sie besinnen sich auf Jahrhunderte alte bewährte Technik, ohne Sauerstoffmasken oder andere technische Hilfsmittel, um der Natur, ihrem Arbeitsplatz, so wenig Schaden wie möglich zuzufügen. Durch all diese Eigenschaften stehen die Ama für eine unerschütterliche Naturverbundenheit, einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper und natürlicher Schönheit, sowie einer verantwortungsvollen Rolle in der Familie.