Die Autorin Dora von Kregel ist viele Jahre in den Ländern des Orients, insbesondere Nordafrikas, unterwegs gewesen. Auf ihren Reisen konnte sie Einblicke in die Lebensweise und Gedankenwelt der dortigen Bevölkerung gewinnen, die den meisten Menschen, die sich als Fremde in diesen Gefilden bewegen, für immer verborgen bleiben. Die vorliegende Kurzgeschichte ist die erste einer Reihe von kleinen Erzählungen, die sich zum großen Teil auf authentische Erlebnisse der Autorin stützen. Mit ihren Ausführungen möchte Dora von Kregel ihre Erkenntnisse und Erfahrungen auch an andere Menschen, vor allem auch an Frauen, die wie sie gerne reisen, weitergeben. Manchmal sind es recht vergnügliche Geschehnisse, die ihr begegnet sind, manchmal jedoch auch recht schockierende. Dora von Kregel hat sich in der langen Zeit ihrer Streifzüge durch den Orient nach und nach davon abgewandt, über diese oder jene Verhaltensweise der Menschen von beiden Seiten des Mittelmeeres ein Urteil abzugeben oder sie zu werten. Die sozialen und politischen Verhältnisse unterscheiden sich doch wesentlich voneinander, so dass es bei vielen Dingen kaum möglich ist, eine gemeinsame Basis zu finden, die jedoch die Voraussetzung für einen angemessenen Vergleich wäre.