Die Meridian Stiftung hat sich in den vergangenen Jahren bereits für Bildungs-Projekte in Neukölln sowie für Antigewalt-Präventions-Projekte von Jugendlichen in Lichtenberg engagiert. Die Stiftung Meridian arbeitet unter der Prämisse „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Motivationsgrundlage für den Aufbau der Stiftung war die Erkenntnis, daß der persönliche Erfolg der Gründer nur durch die damals gebotenen Bildungschancen der Stadt Berlin möglich war. Die Gründung der Stiftung ist eine Geste der Dankbarkeit und ein Zeichen, daß persönliches gesellschaftliches Engagement dringend notwendig ist.
Das traditionsreiche Schlosspark Theater wurde von Dieter Hallervorden Ende 2008 übernommen. Nach der aufwendigen Sanierung erfolgte im September 2009 mit der Première von „Die Socken Opus 124“ unter der Regie von Katharina Thalbach die feierliche Wieder-Eröffnung des 1804 erstmals bespielten Hauses. Einen Tag vor dem Neujahrsempfang feiert das Theater mit „Die Nadel der Kleopatra“ eine weitere Première.
Die Geschichte des Schlosspark Theaters:
Die Geschichte des Theaters reicht bis ins Jahr 1804 zurück, 1921 zog es in den klassizistischen Wirtschaftstrakt des Gutshauses Steglitz. Nach dem zweiten Weltkrieg führte Boleslaw Barlog das Theater 27 Jahre lang bis 1972. Größen wie Hildegard Knef, Klaus Kinski und Martin Held gehörten zum Ensemble.
In der Nachkriegszeit feierten deutschsprachige Erstaufführungen berühmter zeitgenössischer Dramatiker hier Premiere. Samuel Beckett inszenierte im Schlosspark Theater sein „Warten auf Godot“.
Für die Uraufführung der von Max Brod dramatisierten Fassung von „Das Schloss“ wurde das Ensemble 1953 mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.
Mit der Schließung der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin im Jahre 1993 wurde das Schlosspark Theater als Privattheater zunächst mit staatlichen Zuschüssen betrieben. Der ehemalige Generaldirektor Heribert Sasse übernahm das Haus als Bühne; 2004 folgten Andreas Gergen und Gerald Michel, anschließend der Unterhaltungskonzern „Stage Entertainment“. In beiden Fällen blieb der wirtschaftliche Erfolg aus.
Zwei Jahre stand das Haus leer, bis der Kabarettist und Schauspieler Dieter Hallervorden das Schlosspark Theater aus dem Dornröschen-Schlaf holte. Er bespielt das Sprechtheater ohne festes Ensemble. Für die aktuelle Produktion „Die Nadel der Kleopatra“ konnte Hallervorden Cosma Shiva Hagen und Ingrid van Bergen gewinnen.