Dieter Bub, Jahrgang 1938, wurde unehelich geboren und kam nach einem halben Jahr Aufenthalt in einem Waisenhaus nach Halle zu seinen Großeltern. Er erlebte dort den Krieg und Bombenangriffe.
Nach Studien in Pädagogik und Sozialwissenschaft begann er, für Zeitungen zu schreiben und widmete sich literarischen Arbeiten: Erzählungen und Lyrik. 1979 begannen in der DDR vier Jahre als Korrespondent für das Hamburger Magazin "Stern" mit zahlreichen Reportagen und Kommentaren aus Ostberlin.
Auf die Veröffentlichúng der Titelstory über einen Zwischenfall in Klosterfelde mit dem Plan eines Anschlags auf den Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker folgte die Ausweisung in den Westen.
Hier arbeitete er weiterhin intensiv für Funk- und Fernsehen in verschiedenen Sendern und wechselte zum NDR als Chefreporter für den Ostsee-Report mit Schwerpunkt Osteuropa. Nach der friedlichen Revolution produzierte Dieter Bub mehrteilige TV-Serien für den NDR zur Geschichte der Deutschen. Die deutsche Vergangenheit bestimmt bis heute seine journalistische Arbeit.
Ab 2011 erschienen seine Buchveröffentlichungen:
"Begegnungen mit Joachim Gauck"
"Das Honecker-Attentat und andere Storys"
"Grund genug zu gehen". Alle Bücher sind im Mitteldeutschen Verlag in Halle/Saale erscheinen.
Derzeit arbeitet er an einem Band mit Erzählungen über Fluchtgeschichten.
Dieter Bub lebt mit seiner Frau in Berlin und zeitweise auf der Insel Föhr.