Die DPV (www.dpv-psa.de) ist mit über 1.100 Mitgliedern eine der großen Mitgliedsgesellschaften der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV/IPA) und - wie auch die DPG, die DGAP und die DGIP - Teilgesellschaft der DGPT (www.dgpt.de). In der DPV wird die Ausbildung zum Psychoanalytiker bzw. zur Psychoanalytikerin und z. T. zum/zur Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeuten/-in in den 13 regionalen Instituten nach einheitlichen Regeln im Rahmen hoher internationaler Standards durchgeführt. Die lokalen Institute sind in der Gestaltung ihrer konkreten Ausbildungsangebote relativ unabhängig.
Die Mitglieder der DPV arbeiten zum großen Teil in eigenen Praxen, aber auch an Universitäten, in Kliniken und in Beratungsstellen. Im ambulanten Bereich können Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung nach einem Gutachterverfahren bis zu 300 Stunden mit analytischer Psychotherapie behandelt werden. Bei entsprechender Indikation steht diese Form der psychoanalytischen Behandlung unabhängig von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten allen gesetzlich Krankenversicherten offen. Darüber hinaus gibt es entsprechend der jeweiligen Indikation auch kürzere Behandlungsformen.