Über den Gründer
Seit dem 18. Lebensjahr auf der Suche nach nachhaltigen Möbeln
Frederik Astagneau gründet mittlerweile zum dritten Mal; stets auf der Suche nach nachhaltigen, ressourcenschonenden Möbeln. Angefangen hat er im Jahr 2014 in einer Garage in Berlin-Neukölln. Neben seinem Studium beschäftigte er sich mit dem Thema Upcycling und verarbeitete ausrangierte Europaletten zu hochwertigen Möbeln. Im alten Golf II belieferte der junge Student Kunden in ganz Berlin. Schnell wurde ihm jedoch klar, dass er mit seiner Arbeit als Hobbyschreiner mit nachhaltigen Produkten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein des Klimawandels ist. Das Geschäft müsse zum einen besser skalierbar und zum anderen weniger trendabhängig sein, so der Student. Astagneau belehrte sich mit etwas Materialkunde und entdeckte schließlich die OSB-Platte als Material für seine Möbel. Diese wird nämlich aus Holzabfällen der Industrie hergestellt und besitzt eine unschlagbare CO²-Bilanz. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit, sollten die Möbel ehrlich sein und so verzichtete Astagneau auf Furnier oder Ähnliches. Im Zuge dieser Unternehmung wurde eines seiner Produkte unter anderem für den German Design Award nominiert.
Seine bisher gesammelten Erfahrungen im Start-Up Kosmos und sein Wissen aus dem Studium „Entrepreneurship“ an der HWR Berlin vereint der Jungunternehmer nun in Antikolis. Mit seiner aktuellen Gründung (www.antikolis.de) bietet er nun einen Online-Marktplatz für Antiquitäten- und Vintageprodukte. Damit möchte er komplett auf Ressourcennutzung und Produktionsprozesse verzichten. Astagneau formuliert es so: „Die nachhaltigsten Möbel sind die, die es bereits gibt. Die Wiederverwendung schont Ressourcen und ganz nebenbei bekommen wir eine Qualität, die wir auf dem heutigen Markt schon lange vermissen.“

