Entwickelt wurde der innovative Schlafsack von der Betriebswirtin und zweifachen Mutter Andrea
Henschel. Als ihr erster Sohn nach der Geburt unter Schlafstörungen litt, fing die Deutsch-Ungarin
an, sich gründlich mit dem Thema der Schlafforschung auseinanderzusetzen: studierte Ursachen,
sondierte den Markt nach Lösungen und suchte auch in anderen Kulturkreisen nach Inspirationen.
»Der Start in unser gemeinsames Leben war denkbar schwierig, weil mein Sohn wie so viele Kids ein
Problem-Schläfer war«, bekennt Henschel. »Nachdem ich alles ausprobiert habe, was ich kannte,
nutzte ich die schlaflosen Nächte, um in anderen Kulturkreisen nach Lösungen zu forschen. Sinnig
erschien mir das Einbinden der Babys in Tücher, wie man es z.B. aus Asien oder von den amerikanischen
Ureinwohnern kennt. Diese Methode war in Europa bis vor 200 Jahren auch noch weit
verbreitet. Ich habe mir von allen Traditionen das Beste herausgesucht und durch heutige wissenschaftliche
Erkenntnisse ergänzt«, erklärt Andrea Henschel, die selbst in Paris und den USA aufwuchs.
Heraus kam der CosyMe: ein ergonomisch geformter Schlafsack, in dem Säuglinge wie in einem
Kokon sicher eingebettet sind. Vom Kauf der ersten fünf Meter Stoff bis zum professionellen Vertrieb
dauerte es drei Jahre. Mit ihrer jahrelangen Recherche gab Henschel sogar Anstoß für eine
unabhängige Universitätsstudie, die international für Aufsehen sorgte und die die Ergebnisse von
Henschels Recherchen wissenschaftlich bestätigte.