Die gemeinnützige Contra Medienwerkstatt wurde 1991 gegründet und hat ihren Sitz im Berliner Bezirk Mitte, wo sie sich mit anderen Kultur- und Sozialprojekten zu einem Netzwerk von innovativ und integrativ arbeitenden Initiativen zusammengeschlossen hat. Seit 2004 ist die Medienwerkstatt Mitglied der berlinweit agierenden Kulturinitiative Berlin – Förderband.
Die Contra Medienwerkstatt betreibt offene Jugend-Medienarbeit. Neben der Möglichkeit der freien künstlerischen Arbeit mit visuellen Medien bietet sie den Jugendlichen berufsorientierende Beratung und Unterstützung bei der Bewerbung und Lehrstellensuche. Von der Contra Medienwerkstatt betreute Jugendliche haben sich erfolgreich für Ausbildungen und Studiengänge z.B. als Kamerafrau, Regisseur, Fotodesigner und grafischer Gestalter beworben. In Zusammenarbeit mit der City VHS Berlin-Mitte bietet die Contra Medienwerkstatt Multimedia-Kurse vor allem für Einsteiger an.
Das Arbeitsziel der Contra Medienwerkstatt ist die soziokulturelle Integration und Förderung von Personen und Kommunikationsnetzwerken in Berlin durch sprachbarrierefreie und kulturübergreifende kommunikative Medien. Bestimmend für ihre Arbeit sind selbstbestimmter Gebrauch und Nutzung von Medien als authentische Ausdrucks- und Präsentationsform, die Entwicklung von ästhetischen und normativen Wertvorstellungen, das Begreifen von Jugendlichen und Heranwachsenden als aktive Partner im Kommunikationsprozess, das Überwinden reiner Rezeptionsorientierung und Förderung aktiver Medienpartizipation.
Die Medienwerkstatt veranstaltet seit 1993 das Internationale Filmfestival ContraVision. Als offener Wettbewerb organisiert, wird gerade jungen Filmemachern auf dem Sprung zur Professionalisierung eine erste Vorführung ihres Films vor größerem Publikum ermöglicht. Das Festivalprogramm zeigt eine genreunabhängige Mischung u.a. aus Dokumentationen, Experimental-, Animations- und Kurzspielfilmen.