Wir begegnen Bildern auf der Strasse, im Kopf, in der Bahn, Hausfluren, Träumen, Büchern, Mülltonnen, Filmen, Zeitschriften, Magazinen, in der Musik, Wohnungen - im Vorbeigehen, zufällig, manchmal absichtlich, oder auch irrtümlich. Die tägliche Flut an Daten, Bildern und Informationen ist enorm.
Diese ganzen Begegnungen, das Gesehene, Gehörte und auch die flüchtigen Gerüche verarbeiten wir nachts in unseren Träumen. Dann, wenn der Körper zur Ruhe kommt, entsteht der Dialog mit unserem Unterbewusstsein.
Die toten Bilder aus vergangener Zeit und dem untersten Bewusstsein werden auferweckt.
Wenn diese Bilder aktiv werden, neigen sie dazu, den Zensor an der Bewusstseinsschwelle zu umgehen bzw. zu überspringen und im Bewusstseinsbereich als Träume, Visionen und als Intuition aufzutauchen. Bilder des Träumens inszeniere ich in meinen Filmen. Es entsteht eine Atmosphäre zwischen Erleben und Traum.
Durch jeden Traum läuft ein roter Faden. Bilder eines Films ziehen sich durch die Geschichte. Das zentrale Grundthema wird umrahmt von Anzeigen, Schlagzeilen, Rubriken, Schnappschüssen, Zeitungsfetzen, Satzstellungen und Worthülsen.