Vor über 40 Jahren gegründet hat sich der Carl-von-Ossietzky-Chor Berlin mit vielseitigen Programmen einen Namen gemacht. Auf der Suche nach unbekannter Chorliteratur hat das Ensemble schon so manchen musikalischen Schatz gehoben und sein Publikum mit ungewohnten Klängen überrascht. Daneben pflegt der Kammerchor auch das klassische Repertoire von Bach bis Mendelssohn und bindet diese Werke in thematische Programme ein.
Der Chor lenkt ein besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Aussagekraft der Musik. Die Möglichkeit, mittels Musik beispielsweise in gesellschaftlichen Kontexten Stellung zu beziehen wurde u.a. in den Programmen "Friede! Sei!" und "Seele, vergiss sie nicht" realisiert.
Die künstlerische Leiterin, Berit Kramer, studierte an der Hochschule für Musik Köln Evangelische Kirchenmusik (Diplom) mit Schwerpunkt Chor- und Orchesterleitung und leitete schon zu dieser Zeit verschiedene Chöre. Berufsbegleitend hat sie sich an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zum Master of Arts (M.A.) in Kultur- und Medienmanagement qualifiziert. Sie sammelte berufliche Erfahrungen im Künstlerischen Betriebsbüro von Concerto Köln, der Kulturprogrammabteilung des Goethe-Instituts Madrid und war als Geschäftsführerin der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben tätig. In Berlin arbeitet sie seit drei Jahren als selbstständige Kulturmanagerin für und mit verschiedenen Ensembles sowie Einzelkünstlern der Freien Szene und realisiert eigene Projekte.
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