Cantus Domus ist fester Bestandteil der Berliner Chormusikszene, hat weit über 60 aktive Mitglieder, ist eingetragener Verein und Mitglied des Chorverbandes Berlin. Cantus Domus e. V. wird nicht öffentlich gefördert, sondern trägt sich über das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder, den Erfolg vergangener musikalischer Projekte und private Fördermitglieder. Letzter musikalischer Höhepunkt war die Aufführung des Verdi-Requiem zusammen mit Ensemberlino Vocale und dem Studenten-Sinfonieorchester Marburg mit Aufführungen in Marburg und im Konzerthaus Berlin.
Das Repertoire des Cantus Domus, das Werke der weltlichen und geistlichen a cappella Literatur aus verschiedenen Jahrhunderten umfasst, wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen verschiedener Projekte wesentlich erweitert. Den vielen Gemeinschaftsprojekten der vergangenen Jahre mit Partnerensembles, wie mit dem Chor und dem Orchester des Jungen Ensembles Berlin, dem Ensemberlino Vocale, dem norwegischen Chor Namsos sowie dem Kammerorchester der Minsker Philharmonie kommt eine besondere Bedeutung zu. Mit bemerkenswerten Erfolgen wurden u. a. Petite Messe Solennelle von Rossini (2007), Die Schöpfung von Haydn (2006), die c-Moll Messe von Mozart (2005), Elias von Mendelssohn Bartholdy (2004), Ein deutsches Requiem von Brahms (2003) und das Requiem von Mozart (2002) in großen Berliner Kirchen aufgeführt. Cantus Domus nahm an einer ZDF-Filmproduktion teil und hat die Berliner Band "klez.e" bei Aufnahmen zu ihrem neuen Album sängerisch unterstützt.
Maßgeblichen Anteil an der musikalischen Entwicklung des Cantus Domus hat der künstlerische Leiter Ralf Sochaczewsky, der den Chor seit seiner Gründung leitet. Seine hohen Qualitätsansprüche, die von herausragenden musikalischen Fähigkeiten begleitet sind, stellen die jungen Sängerinnen und Sänger stets vor neue Herausforderungen. Das Profil des Chores wird zudem durch wöchentliche Stimmproben von Musikstudierenden sowie regelmäßige Stimmbildung einer professionellen Stimmbildnerin geprägt.