Im Jahr 2009 wurde das erste deutsche Burnout-Helpcenter als Institut der Sali Med GmbH in Löwenstein gegründet. Ziel war es, die ganzheitlichen Erfahrungen von der Ärzteschaft, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten und Psychologen bzw. Mental-Coaches zusammenzubringen. Derzeit besteht das Netzwerk aus 15 Burnout-Helpcentern in ganz Deutschland und Österreich, seit 2013 auch mit einem am Standort München.
Mittlerweile werden an verschiedenen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz regelmäßig "Kurs-Veränderungen" veranstaltet: Offene anonyme Gruppen, in denen sich Gleichgesinnte treffen und zu bestimmten Themen, wie etwa Nein-Sagen oder Psychosomatik, von Burnout-Lotsen begleitet werden.
Burnout-Lotsen sind Experten, die aufbauend auf ihrer schon bestehenden therapeutischen, ärztlichen oder heilpraktischen Ausbildung, in den Burnout-Helpcentern weitergebildet werden.
Zusätzlich werden an den Burnout-Helpcentern Laien ausgebildet, um Burnout-Entwicklungsstufen bei betroffenen Menschen zu erkennen und diese später auch bei der Wiedereingliederung zu unterstützen – diese zertifizierten und geprüften Teilnehmer werden „Burnout-Sensoren“ genannt.