Zum Macher:
Aufgewachsen im beschaulichen Kasseburg (Herzogtum Lauenburg) ging Henoch dort sehr früh mit
seinen beiden älteren Brüdern auf den Bolzplatz. Hausaufgaben spielten zunächst erstmal eine
untergeordnete Rolle. Später auch. Der Fußball steht für den heutigen Hamburger nach wie vor
an erster Stelle. Auch, wenn seine Freundin das nicht gerne hört.
"Beim Fußball kann man abschalten, Probleme vergessen, Stress abbauen. Allein mal ein paar Stunden
ohne Smartphone sind in der heutigen Zeit extrem viel wert. Wenn Du auf dem Bolzplatz stehst, bist du
wieder dieser kleine Junge, der den Moment genießt und auf das Tor schießt, bis die Sonne untergeht",
so das 30-jährige Bolzplatzkind.
Warum aus dem talentierten Fußballer nie ein Profi geworden ist? Man könnte es klassischerweise auf
die Partys, Frauen und den Alkohol schieben. Demnach ist eigentlich jeder Kreisligafußballer ein Ronaldo,
Messi oder Zlatan. Doch vielleicht reichte das Talent auch einfach nicht. Realistischer. Die erste Version
klingt allerdings cooler.