Die Marienberger Seminare wurden 1987 von Barbara Abigt (Geschäftsführerin) und einem Freundeskreis aus Professoren und Studienkollegen gegründet. Anfang 1994 erhielten die Seminare den Status des gemeinnützigen Vereins.
Seit inzwischen über 20 Jahren ist es Anliegen und Ziel des Vereins, hochwertige Vorträge und Seminare anzubieten für Menschen, denen aus zeitlichen oder geografischen Gründen der Zugang zu üblichen Bildungseinrichtungen nicht möglich ist.
Die Seminare vor Ort (etwa 40 – 50 Stk im Jahr) finden bevorzugt am Wochenende statt, aber auch Mittwochabend. Das Themenspektrum war und ist vielfältig und umspannt Fragen wie die nach den Ursachen der Französischen Revolution, dem Vergleich zwischen Shakespeare und Shaw oder der Frage, wann und warum die Vorfahren des Menschen von den Bäumen stiegen.
Die Fülle der Themen ließ mit den Jahren ein Bedürfnis nach Übersicht entstehen, nach einem kulturgeschichtlichen Gerüst, einem roten Faden, der durch Epochen, Entwicklungen, Stile und Denkschulen hindurchführt. Neben der Wissensvermittlung sollten Zusammenhänge deutlich und verstehbar werden.
So entstand die Marienberger Akademie, die inzwischen die Marienberger Seminare ergänzt und regen Zuspruch erfährt. Zwei Jahre dauerten die Vorbereitungen für dieses Sonderprojekt. Mit Hilfe namhafter Professoren entstand ein Bildungsangebot, das in Form von Lehrveranstaltungen im Haus der Marienberger Seminare in Bad Marienberg oder per Fernakademie mithilfe von Audio-CDs und Arbeitsunterlagen genutzt werden kann.
Mitte 2010 startete ein neues Projekt „Bildung unterwegs“. Eine Auswahl aus beliebten Seminarthemen wurde so aufbereitet, dass die anspruchsvollen Inhalte auch ohne schriftliche Unterlagen leicht verständlich sind. Um sich der neuen Technik anzupassen und den Einstieg zur Bildung möglichst leicht zu machen, wurde zusätzlich zum normalen CD-Format das MP3-Format gewählt. So wird versucht Bildung auch an die Menschen heranzubringen, welche sich nicht mehr die Zeit zum Lesen von Büchern nehmen.