GESCHICHTE DES GEBÄUDE-ENSEMBLES
In den 1950er Jahren errichtet, um die Wiedergeburt des zerstörten Westberlin als moderne Metropole zu demonstrieren, etablierte sich das als „Schaufenster des Westens“ bezeichnete „Zentrum am Zoo“ schon damals schnell als Treffpunkt der Westberliner Bohème. Die kommenden Jahrzehnte und insbesondere die deutsche Wiedervereinigung, mit der das einstige Ostberlin in den Mittelpunkt des Interesses rückte, ließ die Gegend rund um Gedächtniskirche und Bahnhof Zoo in Vergessenheit geraten. Mit der Neueröffnung und Sanierung des Gebäude-Ensembles behauptet sich das Areal heute wieder als kommerzieller und gesellschaftlicher Anziehungspunkt.