Benjamin Holtz: Als Diplomkommunikationswirt beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit der Erforschung von Transformationsprozessen, die mit der zunehmenden Vernetzung der Gesellschaft zu tun haben. Meine fachliche Qualifikation zur Beurteilung dieser Prozesse erarbeitete ich mir durch ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Hier studierte ich Strategisches Marketing, Neue Medien und Wirtschaftswissenschaften. Seit dem Ende meines Studiums bin ich als strategischer Kommunikationsberater tätig. Meine Forschungs- und Beratungstätigkeit stützt sich jeher auf Beobachtungen veränderter Kommunikationsstrukturen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. kultureller Systeme. Basierend auf einer methodologischen Grundlage der allgemeinen Systemtheorie Niklas Luhmanns und der Mediengeschichte Michael Gieseckes entstehen Erkenntnispotentiale, die ich dazu nutze, Teilbereiche des strategischen Managements mit Veränderungen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu verbinden, zu aktualisieren und weiterzuentwickeln. Auf diese Weise entstehen Wissens-Synergien, die ein Verständnis über die Transformation von Organisation und Arbeit durch vernetztes Wissen in einer Netz-Kultur ermöglichen. Dieses Verständnis gebe ich durch strategische Beratungsarbeit weiter.