Seit 38 Jahren gibt es den Freisinger Asamchor bereits. Es waren ereignisreiche Zeiten für die Chormitglieder, sechs Leiter haben ihre Zeichen hinterlassen. Seit 2003 hält nun Gunther Brennich die Fäden in der Hand. Mit viel Fingerspitzengefühl bringt er den Chor nicht nur zum Singen, er lässt Emotionen aufleben, zieht geschickt an den Strippen, um Freude und Trauer, Liebe und Verzweiflung, Schrecken und Erleichterung für die Zuhörer spürbar und erlebbar zu machen. Einmal pro Jahr kommt dann der große Augenblick, in dem der Chor Werke wie Händels Messias, Bachs Johannes-Passion, Mozarts Requiem oder – wie in diesem November – Brahms Deutsches Requiem aufführt.