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Arts and Sciences Berlin GmbH

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Über das Unternehmen

Über die Körperwelten-Ausstellungen
Weltweit begeisterten die mit einem von Dr. von Hagens entwickelten Spezialverfahren konservierten Körper bereits 40 Millionen Besucher, darunter in London, New York, Chicago, Haifa und Wien. Auch die Fachwelt ist voll des Lobes: Neben zahlreichen Dankesschreiben verschiedener namhafter Museen erhielt Gunther von Hagens 2013 von der Association of Science-Technology Centers (ASTC), einer Vereinigung von 650 Wissenschaftsmuseen und Science Centers aus fast 50 Ländern, eine Auszeichnung für sein Lebenswerk und seinen herausragenden Beitrag zur Vermittlung von Wissenschaft an ein Laienpublikum.

Dr. Gunther von Hagens, der am 10. Januar 2015 70 Jahre alt wird, erklärt zu seinem Museum: „Mit der Einrichtung des Menschen Museums geht für mich ein langgehegter Traum in Erfüllung. Mit meinen Exponaten möchte ich die Besucher an das erinnern, was unser höchstes Gut ist: unser eigener Körper“, führt der trotz seiner Erkrankung immer noch aktive Wissenschaftler aus. Dass das funktioniert, belegen die Zahlen des Psychologischen Instituts Kassel deutlich: 66 % der befragten Körperwelten-Besucher gaben an, in Zukunft mehr auf ihre körperliche Gesundheit zu achten, 24 % der Befragten sind nach dem Rundgang eher zur Organspende bereit und rund ein Drittel raucht weniger.

Über das Menschen Museum
Kuratorin Dr. Angelina Whalley verspricht den Besuchern des neuen Museums faszinierende Einblicke in das Innere des Menschen. „Durch die Ausstellung zeigen wir den Besuchern die Komplexität des menschlichen Körpers, aber auch seine Verwundbarkeit,“ sagt Dr. Angelina Whalley. „Viele Besucher erlernen in unserer Ausstellung einen neuen Umgang mit dem eigenen Körper, der zu einem höheren Gesundheitsbewusstsein führt“, fasst die promovierte Ärztin zusammen. „Die Exponate werden mit auch für den Laien verständlichen medizinischen Erklärungen beschriftet, zudem werden unterschiedliche Facetten des Menschseins beleuchtet.“

Das Verfahren der Plastination
Der Wissenschaftler Gunther von Hagens hat das Konservierungsverfahren der Plastination bereits 1977 an der Universität Heidelberg erfunden und seitdem kontinuierlich weiter entwickelt. Die Grundlage der Plastination ist der Austausch von Körperwasser und -fett gegen einen Kunststoff. Dazu wird zunächst das Lösungsmittel Azeton im Vakuum verdampft und durch einen Reaktionskunststoff wie Silikonkautschuk ersetzt. Danach folgt die genaue Positionierung des Präparats und die Aushärtung des eingesetzten Kunststoffs. Insgesamt erfordert die Plastination eines menschlichen Körpers rund 1.500 Arbeitsstunden. Mittlerweile wird die Plastination weltweit in über 400 Institutionen in 40 Ländern angewandt, Plastinate werden aufgrund ihrer Realitätsnähe und ihres hohen didaktischen Werts heute vor allem in der medizinische Ausbildung an vielen Universitäten eingesetzt.

Die Körperspende
Die im Menschen Museum gezeigten Plastinate stammen aus dem Körperspende-Programm des Instituts für Plastination in Heidelberg, in dem mittlerweile über 14.000 Spender registriert sind. Die Registrierung erfolgt freiwillig, auf eigenen Wunsch und ohne Vergütung. Nach Feststellung der Ethik-Kommission des California ScienCenter übertreffen die Registrierungsstandards die in Deutschland deutlich die weltweit gesetzlich festgelegten Standards. In Nordamerika hatte 2004 das California ScienCenter in Los Angeles ein unabhängiges ethisches Gutachten zur Ausstellung in Auftrag gegeben.

Aktuelle Pressemitteilungen von Arts and Sciences Berlin GmbH
Bild: Menschen Museum in Berlin eröffnet voraussichtlich im JanuarBild: Menschen Museum in Berlin eröffnet voraussichtlich im Januar
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Menschen Museum in Berlin eröffnet voraussichtlich im Januar

Das weltweit erste Museum des als „Plastinator“ bekannten Wissenschaftlers Dr. Gunther von Hagens und der Kuratorin Dr. Angelina Whalley in Berlin öffnet voraussichtlich im Januar 2015 seine Tore. Ursprünglich war eine Eröffnung im Laufe des Dezembers 2014 vorgesehen. „Aus Respekt vor dem Gericht haben wir uns dazu entschlossen, die mündliche Verhandlung gegen das Gesundheitsamt Mitte von Berlin am 16. Dezember abzuwarten“, sagt Dr. Angelina Whalley, die die Körperwelten-Ausstellung seit ihrem Bestehen konzipiert und gestaltet. „Um mit der Er…
17.11.2014
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