The Art Peace Project
Das Art Peace Project der Universität Hamburg ist aus mehreren Experimenten erwachsen, die untersuchen, inwieweit die Gestaltung oder Analyse von Kunstwerken Wege eröffnen, sich selbst und die Welt neu zu sehen und dabei Anreize für eine Kultur des Friedens und der Menschenrechte schaffen können.
In den Experimenten wurde von Improvisations- und Marionettentheater, über Storytelling und Fotografie bis hin zur kritischen Analyse von Filmen und Romanen methodisch gearbeitet. Dabei wurde auch mit professionellen Künstler/innen zusammengearbeitet, so beispielsweise auch mit NI Shaofeng.
Seit mehr als zwei Jahren existiert das Kunstprojekt „Leben freisetzen“ (fang seng ??) des Künstlers NI Shaofeng bereits. Das Projekt soll nicht nur, aber auch die Zusammenarbeit der ostasiatischen Arbeitsbereiche stärken und als eine Friedensbotschaft für den ostasiatischen Raum gelten. In Zeiten der schnellen kulturellen Formation ist die friedliche Zusammenarbeit der Länder besonders wichtig. Hierfür ist ein Blick auf die zwischenstaatliche Geschichte der asiatischen Länder unumgänglich. Der künstlerische Ansatz dieses Workshops liegt in der Papiertechnik, dem immer wiederholenden Falten von Origamifiguren, dem Erschaffen von neuer, verbindender Kunst aus alten, traditionsreichen Büchern. Dabei entsteht ein Dialog für die Studierenden, ein Dialog der Kulturen, ein Dialog der Religionen und nicht zuletzt ein Dialog der Zeiten. „Leben freisetzen“ – ein Grundgedanke aus dem humanistischen Buddhismus – soll uns dabei als Ausgang für den Dialog dienen.