Mit gewaltig viel Schubkraft und Crosscore: apRon wollen es 2009 wissen. Crosscore, nie gehört? Dann kennt ihr apRon noch nicht. Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum verschmelzen die fünf Münchner die Geradlinigkeit und Kraft des Crossover mit der Brutalität und Rücksichtslosigkeit des Hardcore – und erschüttern mit ihrem selbstlegierten Crosscore den Boden unter euren Füßen. Wie sich die heftigen apRon-Eruptionen anfühlen? „Als hätten Marylin Mansons Halbbruder eine Affäre mit System Of A Downs Tochter – im zerwühlten Bett von Jim Morrison“, sagt apRon-Sänger Thomy. Vom Start weg macht „apRon“ klar: Platte Klischees und glatte Kompromisse müssen hier definitiv draußen bleiben! apRon setzen auf die Extreme – und auf das Unerwartete. Auf atemraubende Stakkati als Stilmittel, auf furiose Kombinationswut als Urtugend, auf rohe Gewalt als immer wieder durchscheinende Grundfarbe. „Violence is our Art“ lautet das oberste Bandgebot. „Wir setzen bewusst auf den dualen Austausch von gewalttätigen Stilmitteln zwischen Band und Publikum“, erklärt Schlagzeuger Medusa den radikalen apRon-Ansatz. „Unsere Musik ist brutal, ja. Aber eben im Sinne von ‚A Clockwerk Orange’-Hauptfigur Alexander DeLarge, der alles andere als ein dumpfer Schläger ist.“