(openPR) Große Besucherresonanz bei den ersten 131 Veranstaltungen - Neuer Trend: Zuhörermarathon - Trotz Fußball: acht Männer hörten Mani Beckmann
Neukölln – Ein Stadtteil will Zuhören – Nach vier Tagen und 131 geglückten Lesungen ist die neue Botschaft aus Neukölln eindeutig. „Neukölln hat seit Jahren auf ein kulturelles Angebot wie dieses nur gewartet“, lautet die Zwischenbilanz von Kazim Erdogan, Initiator der Woche der Sprache und des Lesens. Zu den bereits 131 Lesungen kamen jeweils minimal zehn Zuhörer. Bei Highlights war auch schon einmal 100 Menschen vor Ort. Die zahlreichen Lesungen in bis zu sieben Muttersprachen erhalten regen Zustrom. Termine unter www.sprachwoche-neukölln.de
Einen besonderen Effekt hat das kulturelle Angebot bei einigen Neuköllnern, sie veranstalten eine Art Zuhörermarathon. „Ich treffe immer wieder auf Berliner, die sich die gesamte Woche verplant haben und bis zu fünf Veranstaltungen am Tag besuchen“, berichtet Kazim Erdogan.
Alle Besucher sind sich dabei einig: „256 Veranstaltungen in acht Tagen sind ein richtig gutes Angebot, aber kaum zu schaffen. Bietet doch bitte das nächste Mal an 256 Tagen jeweils eine Lesung an.“ Ob sich ein solches stetiges Angebot realisieren lässt, ist derzeitig noch nicht klar.
Eindeutig ist aber die Zielgruppe der Kulturwoche. „Hauptsächlich Frauen und Mädchen nehmen das Programm an. Der Durchschnitt liegt bei drei Viertel Frauen und ein Viertel Männer.“ Nur bei der Krimi-Lesung von Mani Beckmann war das Verhältnis anders herum: „Trotz des Spiels der Nationalmannschaft am Mittwoch, kamen acht Männer zur Lesung.“
Großes Finale: „Auf der Suche nach den schönsten Geschichten“
200 Vorlesern aus verschiedenen Nationen lesen in unterschiedlichen Sprachen
Datum: 10. September 2006, 15 Uhr bis 17 Uhr
Ort: Britzer Garten Eingang Mohriner Allee
Alexander Feig
FEIG, Bornholmer Straße 1
10439 Berlin
Telefon: 030 43 65 98 67
Mobil: 0163 87 01 636
www.feig-pr.de
Mit der "Woche der Sprache und des Lesens in Neukölln" wollen wir vom 3. bis 10. September ein Zeichen gegen die zunehmende Sprachlosigkeit in den Familien und zwischen den Menschen verschiedenster Nationen und Generationen setzen.








