(openPR) Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat die Beschlüsse der Innenministerkonferenz scharf kritisiert, eine so genannte Anti-Terror-Datei einzurichten. „Dies ist eine neue Form der Rasterfahndung durch die Hintertür“, so Rainer Matheisen vom AStA-Vorstand. Nach den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 wurden allein in NRW 475000 Datensätze von Studierenden überprüft, jedoch ohne nennenswerte Ermittlungserfolge.
Nun droht eine neue wirkungslose Datenschnüffelei zu Lasten unbescholtener Studierender. In der neuen zentralen Datenbank sollen Merkmale wie Religionszugehörigkeit und Auslandsreisen aufgenommen werden. “Insbesondere die Erfassung der Religionszugehörigkeit in diese Datenbank ist diskriminierend. Es stellt Studierende mit einer bestimmten Glaubensrichtung unter Generalverdacht. Das widerspricht allen rechtsstaatlichen Grundsätzen. Nicht alle muslimischen Studierenden sind islamistische Terroristen.“, stellt Matheisen klar. „Der AStA der HHU Düsseldorf lehnt die sinnlose Schnüffeldatei ab und fordert eine Rücknahme des populistischen Beschlusses.“
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Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist die Vertretung der 18.000 Studierenden an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er wird einmal jährlich gewählt und vertritt die Studierenden politisch gegenüber Bundes- und Landespolitik.
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Thema: Maut / Anti-Terror-Datei
Der Bundesrat ist für die Nutzung von Mautdaten im Kampf gegen Terrorismus und lehnt zugleich eine Befristung der geplanten Anti-Terror-Datei ab. Dazu erklärt Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Innenausschuss:
Beide Beschlüsse sind ein robustes Mandat gegen verbriefte Bürgerrechte. …
… Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz und zur Antiterrordatei
Die am Montag (6.11.2006) bei einer Anhörung des Bundestags-Innenausschusses zur Debatte stehenden Gesetzentwürfe zur Anti-Terror-Datei und zur Terrorismusbekämpfung weist die Humanistische Union wegen verfassungsrechtlicher Mängel zurück. Dr. Fredrik Roggan, stellvertretender Bundesvorsitzender …
… zu schaffen. Von Bundestrojaner und Rasterfahndung - jeweils ohne richterlichen Beschluss - über Vorratsdatenspeicherung, einheitliche Steuer-ID und Schüler-ID und der Anti-Terror-Datei bis hin zur angeblich freiwilligen elektronischen Gesundheitskarte mit zentraler Speicherung persönlicher Daten wird überall an der Durchsichtigkeit der Bürger gearbeitet. …
Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) sind enttäuscht vom Beschluss der Innenminister von Bund und Ländern, die sich am gestrigen Montag in Berlin auf eine “Anti-Terror-Datei“ geeinigt haben.
“Dies ist wirklich eine enttäuschende Nachricht für uns Liberale. Die bisherigen Möglichkeiten der Polizei und Geheimdienste waren absolut ausreichend - eine so …
… im Inneren gebraucht würde." "Ich halte Forderungen nach dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren nach den Vorfällen in London für eher reflexartig als durchdacht. Was die Anti-Terror-Datei betrifft, so arbeiten wir an einem Gesetz. Es gibt da noch durchaus unterschiedliche Vorstellungen, wie man eine solche Datei aufbaut und nutzt. Hier gibt es Gespräche …
Zur offiziellen Inbetriebnahme der so genannten Anti-Terror-Datei durch Bundesinnenminister Schäuble erklärt Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Innenausschuss:
Die Anti-Terror-Dateien bewirkt, dass die Geheimdienste ermächtigt werden und dass Persönlichkeitsrechte erniedrigt werden. Das ist ihr Wesen und so …
… zu schaffen. Von Bundestrojaner und Rasterfahndung - jeweils ohne richterlichen Beschluss - über Vorratsdatenspeicherung, einheitliche Steuer-ID und Schüler-ID und der Anti-Terror-Datei bis hin zur angeblich freiwilligen elektronischen Gesundheitskarte mit zentraler Speicherung persönlicher Daten wird überall an der Durchsichtigkeit der Bürger gearbeitet. …
… zu schaffen. Von Bundestrojaner und Rasterfahndung - jeweils ohne richterlichen Beschluss - über Vorratsdatenspeicherung, einheitliche Steuer-ID und Schüler-ID und der Anti-Terror-Datei bis hin zur angeblich freiwilligen elektronischen Gesundheitskarte mit zentraler Speicherung persönlicher Daten wird überall an der Durchsichtigkeit der Bürger gearbeitet. …
… streben zielgerichtet danach den gläsernen Bürger zu schaffen. Von Bundestrojaner und Rasterfahndung, über Vorratsdatenspeicherung, einheitliche Steuer-ID und Schüler-ID und der Anti-Terror-Datei bis hin zur angeblich freiwilligen elektronischen Gesundheitskarte wird überall an der Durchsichtigkeit der Bürger gearbeitet. Diese Maßnahmen sind bereits …
Das Bundesinnenministerium habe sich mit den Landes-Innenministerien auf eine „zentrale Anti-Terror-Datei“ geeinigt, wird gemeldet. Dazu erklärt Petra Pau, stellv. Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Innenausschuss:
Die geplante Zentral-Datei dürfte zwiefach mit dem Grundgesetz kollidieren. Zum einen hebt sie das Trennungsgebot zwischen …
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