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Wenig Bewegung im Markt zum Jahreswechsel

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ISPEX BUSINESS ENERGY SOLUTIONS
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(openPR) ISPEX Energiepreisindex: Strom- und Gaspreise für Gewerbe- und Industriekunden im Dezember relativ stabil – Sinkende Preise zu Jahresbeginn

Bayreuth. Der ISPEX Strompreisindex für Unternehmen gab im Dezember 2017 leicht nach. Er liegt nun bei 3,811 ct/kWh und damit deutlich über dem Jahresmittel von 3,474 ct/kWh. Der ISPEX Gaspreisindex für Dezember beträgt 1,847 ct/kWh und unterschreitet nur geringfügig den Höchstwert aus dem November des vergangenen Jahres. Das ergaben die Analysen des Energiedienstleisters ISPEX.



Strompreis für Unternehmen stabil auf hohem Niveau

Die meisten Unternehmen hatten die Beschaffung für 2018 bereits abgeschlossen, sodass die Markttätigkeit zum Jahresende relativ gering ausfiel. Der ISPEX Strompreisindex fällt nur leicht und liegt jetzt bei 3,811 ct/kWh. „Das Marktpreisniveau bei der Strombeschaffung für Unternehmen blieb damit auch zum Jahresende auf hohem Niveau“, ordnet Andreas Seegers, Vorstand der ISPEX AG, die Kostensituation ein. „Im Vergleich zum Vorjahr mussten die Unternehmen in Deutschland beim Stromeinkauf 2017 eine Preiserhöhung von durchschnittlich 0,500 ct/kWh verkraften“, ergänzt Seegers.

Börsenpreise für Strom geben zu Jahresbeginn nach

Die Terminmarktpreise für Strom waren im Dezember 2017 nochmals gestiegen. Die Baseload-Notierungen für die Kalenderjahre 2019 und 2020 verteuerten sich um mehr als 1,50 €/MWh und erreichten zum Monatsende Werte von über 37,00 €/MWh. Das Lieferjahr 2021 folgte dem Trend verhalten und pendelte sich knapp über den anderen Lieferjahren ein.

Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich zu Jahresbeginn. Nach Meldungen, dass die deutschen Klimaschutzziele für 2020 im Zuge der Koalitionsverhandlungen aufgegeben werden könnten, fielen die Terminmarktnotierungen für die Kalenderjahre 2020 und 2021 um mehr als 2,50 €/MWh. Das Lieferjahr 2019 folgte diesem Trend etwas abgeschwächt und verzeichnete einen Preisrückgang von ca. 1,50 €/MWh.

„Angesichts der gefallenen Börsenpreise können Unternehmen beim Stromeinkauf derzeit günstigere Konditionen erzielen als noch im November oder Dezember“, erläutert Andreas Seegers. „Für die weitere Entwicklung sehen einige Analysten durchaus noch Luft für eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Allerdings werden die Strompreise durch die hohen Kohlepreise gestützt, sodass der Spielraum für weitere Preissenkungen beschränkt sein dürfte“, ergänzt der Energieexperte.

Gaspreise für Unternehmen wenig verändert

Auch die durchschnittlichen Angebotspreise für Erdgas blieben im Dezember weitgehend stabil. Der ISPEX Gaspreisindex notiert nunmehr bei 1,847 ct/kWh und liegt damit nur knapp unter dem Höchstwert des Jahres aus dem November.

„Der durchschnittliche Gaspreisindex des Jahres 2017 liegt bei 1,776 ct/kWh“, bilanziert Andreas Seegers, „gegenüber dem Vorjahr ist damit ein Anstieg der Erdgaspreise für Unternehmen um rund 0,110 ct/kWh zu verzeichnen“. Insgesamt sei das Preisniveau zwar geklettert, aber im Vergleich zu den Bewegungen beim Stromeinkauf eher moderat.

Börsenpreis für Gas mit Seitwärtstendenz

Der Dezember brachte am Terminmarkt für Gas kaum nennenswerte Bewegungen. Für die Kalenderjahre 2019 und 2020 lagen die Notierungen im Mittel bei rund 17,90 €/MWh bzw. 17,40 €/MWh und blieben damit auf gleichem Niveau wie bereits im November.
In der ersten Januarhälfte kam es zu einem kurzen Preissprung um ca. 0,50 €/MWh. Ursache war ein Erdbeben im Raum Groningen, das auf die dortige Erdgasförderung zurückzuführen war. Seit Mitte Januar zeigen die Börsenpreise aber einen deutlichen Abwärtstrend und liegen zwischenzeitlich niedriger als zu Jahresbeginn.

„Unterstützung für die Gaspreise geht derzeit von den Ölpreisen aus, die sich auf einem Dreijahreshoch befinden“, erklärt Seegers. Neben der Entwicklung des Ölpreisniveaus sei die Temperaturentwicklung im Winter bedeutend. „Die Prognosen auf eine eher milde Witterung in den kommenden Tagen sprechen dann eher für fallende Gaspreise“, ergänzt Marktexperte Seegers.

Text und Grafiken unter: https://www.ispex.de/wenig-bewegung-im-markt-zum-jahreswechsel/

Zur Methodik

Die ISPEX AG berechnet monatlich den ISPEX-Energiepreisindex Industrie für Strom und Gas. ISPEX analysiert die aktuellen Preisentwicklungen beim Strom- und Gaseinkauf für Industrie- und Gewerbebetriebe. Für den ISPEX-Energiepreisindex Industrie werden die jeweils besten abgegebenen Gebote für Sondervertragskunden im Rahmen von Auktionen und Ausschreibungen für Industriekunden zur Strom- und Gasbeschaffung auf der unabhängigen Plattform energie-handelsplatz.de erfasst. Sie werden anonymisiert und aggregiert monatlich ausgewertet.

Der Preisindex stellt den Mittelwert aller im jeweiligen Monat abgegebenen Gebote dar, unabhängig vom zu Grunde liegenden Zeitraum der Belieferung. Es wird ausschließlich der Preis für Lieferstellen von Sondervertragskunden und nur das jeweils beste Angebot der teilnehmenden Energielieferanten für eine Lieferstelle berücksichtigt. Zusätzlich wird der Preisindex für jedes Kalenderjahr berechnet. Dabei gehen nur Preisstellungen in die Berechnung ein, die scharf abgegrenzt für das bestimmte Lieferjahr gültig sind und im entsprechenden Monat des Index abgegeben wurden.

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