(openPR) Im Reisebericht „Zehn Monate durch Afrika“ erzählt Gaby Reuß die Geschichte, wie sie anno 1985 den Kontinent durchquerte – ohne die heute üblichen Hilfsmittel, nur ausgestattet mit ungenauem Kartenmaterial und vagen Routenbeschreibungen.
Vier junge Leute in ihren Zwanzigern machen sich im Wohnmobil auf den Weg von Deutschland nach Kapstadt. Gaby Reuß erzählt, wie es war, zu viert (zuweilen auch zu sechst) auf 10 qm im Bus zu leben. Zwei Wochen nicht duschen zu können, alle sechs Wochen mal einen Brief von zuhause zu bekommen. Abends verschwitzt aber glücklich in die Weite des afrikanischen Himmels zu schauen.
Sie werden vom algerischen Zoll beim Geldschmuggel erwischt, sind tagelang mutterseelenallein im Urwald unterwegs. Sie begegnen meist freundlichen und hilfsbereiten Menschen, aber auch betrunkenen Grenzbeamten, erleben das Apartheidregime in Südafrika und suchen mit den letzten 50 DM in der Tasche eine Möglichkeit, nach Deutschland zurückzukehren.
Das Buch richtet sich an all diejenigen, die selbst gerne unterwegs sind: die älteren unter ihnen werden sich mit einem Schmunzeln an eigene Reisen erinnern, jüngere Menschen staunen wahrscheinlich über eine so zivilisationsferne Lebensweise. Und diejenigen, die lieber zuhause bleiben, können auf dem heimischen Sofa einen spannenden Ausflug in eine fremde Welt unternehmen.
Gaby Reuß: Zehn Monate durch Afrika, BoD – Books on Demand, Norderstedt, 2017
ISBN: 9783746029863
Taschenbuch, 308 S.,15,95 Euro. E-Book: 7,99 Euro









