(openPR) Innovatives Denken, Pioniergeist und permanenter Fortschritt: Seit bereits 90 Jahren ist die Schmitten ein abwechslungsreiches Winter- sowie Sommerparadies für die ganze Familie. Neben Tradition und Geschichte weist der Zeller Hausberg 2017 architektonische Highlights wie den First-Class areitXpress, die stylische AreitLounge, Porsche-Design- und Jukeboxx-Gondeln auf, begeistert Kids mit weitläufig ausgebauten Erlebniswanderwegen und überzeugt durch sportliche Vielfalt. Das alles gewürzt mit unschlagbarem 360-Grad-Bergpanorama und überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden. Die Schmitten ist seit jeher einer der Vorreiter im Seilbahntourismus – auch in Sachen Nachhaltigkeit.
Die Schmitten im Laufe der Zeit – Eine Entwicklung in Windes(s)eile
Die Schmitten blickt auf eine lange Tradition zurück, die über die 90 Jahre der Schmittenhöhebahn hinausgeht. Noch vor dem Bau der ersten Bahn veranlasst der Nichtsalzburger Rudolf Riemann 1873 nach einer Reise ins Pinzgau den Bau eines Reitweges auf die Schmitten – und ebnet damit nicht nur sprichwörtlich den Weg für die Zukunft. Etwa 55 Jahre später findet am 31. Dezember 1927 nach nur acht Monaten Bauzeit die offizielle und feierliche Inbetriebnahme der Schmittenhöhebahn statt als erste Personenseilschwebebahn im Lande Salzburg und nur fünfte überhaupt in Österreich.
Sie befördert ihre Passagiere in nicht mal 15 Minuten auf die Aussichtsplattform.
Obwohl die Entwicklung durch den ersten Weltkrieg vorerst zum Stillstand gebracht wurde,
kommt es in den 1970er Jahren durch die Eröffnung der Sonnenalmbahn und den Bau der
Areit-, Hirschkogel- und Zeller Bergbahnen zu einer neuen Aufschwungsphase: Der
Tourismusstrom in der Bergstadt nimmt zu. Bereits 1988 werden auf allen 26 bestehenden
Anlagen mit rund 70 km Pisten rekordverdächtige 130 Millionen Menschen befördert – eine
gute Gelegenheit um die Areit- und Glocknerbahn zu erneuern. Dabei wird bereits
besonderer Wert auf die Umweltschonung und harmonische Eingliederung der
Architektur in die Landwirtschaft gelegt, was für dieses Jahrzehnt als außerordentlich
fortschrittlich gilt.
Im Zuge der Erweiterung der Areitbahn 1996 entsteht auf der Bergstation-Breiteck ein
erlebnisorientierter Gastronomiebetrieb. 2001 übernimmt die Stadtgemeinde die
Schifffahrt Zell am See und baut das Freizeitangebot in den Folgejahren mit Investitionen
um rund zwei Millionen Euro aus. Zum 80-jährigen Jubiläum der Schmittenhöhebahn eröffnet
2007 der trassXpress, der Skiläufer zur Trassabfahrt bringt, die mit bis zu 70% Neigung,
1.000 Metern Höhendifferenz und 4.150 Meter Länge Actionfilm-Potenzial hat und
Nervenkitzel garantiert.
Die neue Ära der Moderne mit Angeboten für Groß und Klein
Die roten Kabinen der Schmittenhöhebahn werden 2009 durch neue, stylische Gondeln
ersetzt, die vom Porsche Design Studio Zell am See entworfen worden sind. Das Highlight:
Sie sind ausgestattet mit Bar, Multimedia-System und bieten durch ihre besondere
Verglasung einen spektakulären Rundum-Blick. Ganz besonders ist neben dem
Kräuterwanderweg, der Besuchern die natürliche Umgebung näher bringt, auch die 2.
Sektion des zellamseeXpress mit Jukeboxx-Gondeln, in denen feierfreudige Besucher ihre
Lieblingssongs abspielen und sich in Après Ski Stimmung bringen können. Im Rahmen des
90jährigen Jubiläums wird die beispielhafte Seilbahn-Geschichte der Schmittenhöhe im
Dezember 2017 mit dem neuen, hochmodernen areitXpress weiter geschrieben, wobei
auch die stylische AreitLounge eröffnet wird.
Seit 2012 wird auch fortlaufend das Angebot für die Kleinen ausgebaut, vom
Erlebniswanderweg „Schmidolins Feuertaufe“ über den E-Motocrossparcours
„Schmidolins Feuerstuhl“ bis hin zum Miniklettergarten „Schmidolins Zündschnüre“.
Mit durchschnittlich einer Million Gäste im Jahr zählt die Schmitten in Zell am See zu den
beliebtesten Skigebieten im Salzburger Land. „Regelmäßige Investitionen in Qualität und
Komfort, Fokus auf Nachhaltigkeit und ein Blick für Innovation, machen die Schmittenhöhebahn AG nicht nur für Gäste, sondern auch für Arbeitnehmer zu einem attraktiven Dienstleistungsunternehmen“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des areitXpress das Salzburger Landeswappen an das Seilbahnunternehmen verlieh.
Zurück in die Zukunft – Eine begehbare Zeitreise durch 90 Jahre Schmittenhöhe
Interaktion wird nicht nur bei den Aktivitäten groß geschrieben. Auch ihre Entwicklung und Meilensteine möchte die Schmitten kreativ erzählen – eine Geschichtsstunde zum Anfassen, Hören, Sehen und mit allen Sinnen erleben. Im Rahmen der Ausstellung „90 Jahre Tradition und Innovation“ nimmt die Schmittenhöhe ihre Gäste mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. In der Bergstation werden die roten Originalgondeln aus den 1930er Jahren aufgestellt und bringen den Gästen so das First Class Feeling von damals näher. Die Besucher können sechs Gondel-Generationen der Schmittenhöhebahn bestaunen, die sich im Laufe der Zeit stark verändert haben. Im Vergleich zu früher stehen bei den heutigen Seilbahnen neben Transportkapazität und Förderleistung Themen wie Umweltintegration, Entertainment und Komfort im Vordergrund. Beförderte man früher 24 Personen in einer Kabine, finden nun bis zu 43 Menschen Platz. Im Gegenzug wurde auch die Beförderungszeit um mehr als die Hälfte von 15 Minuten auf 6,8 Minuten verringert.
Nachhaltigkeit als Fokus
Als eines der führenden Seilbahn-Unternehmen in Salzburg weiß die Schmitten die Natur als Grundlage für den Skisport sowie Wandererlebnisse am Berg besonders zu schätzen und gehört zu den Vorreitern, wenn es um Umweltprojekte und nachhaltiges Bauen geht. Um die Einhaltung jeglicher Vorgaben im Umweltbereich sowie laufende Verbesserungen der Umweltstandards zu gewährleisten, hat sich die Schmittenhöhebahn als erstes Seilbahnunternehmen in Österreich dem Umweltmanagementsystem EMAS verpflichtet. Die dazugehörige Umwelterklärung 2016 wurde vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMLFUW) mit dem EMAS-Preis ausgezeichnet.
Beispielhaft für die Ressourceneffizienz ist der Verkauf und Wiederaufbau der Areitbahn in einem kolumbianischen Vergnügungspark. Nach 25 Millionen beförderten Gästen und 29 erfolgreichen Dienstjahren findet die Bahn erneut Einsatz nahe Bogotá. Hierfür wurde die Bahn in ihre Einzelteile zerlegt und nach Kolumbien verschifft – eine Win-win-Situation für beide Unternehmen.
Selbst das Verwaltungsgebäude der Schmittenhöhe AG zeichnet sich durch seine Energieeffizienz aus. Das im Jahr 2010 fertiggestellte Gebäude wird mit Erdwärme geheizt und gekühlt und erfüllt alle Anforderungen eines Niedrigenergiehauses. Bereits seit 1988 wird auch die Motorabwärme der Areitbahn erfolgreich genutzt. So wurde bei der Bergstation der Areitbahn I eine fixe Wärmerückgewinnungsanlage installiert. Auch beim Bau des neuen areitXpress spielt der nachhaltige Nutzen wieder eine zentrale Rolle. Die Photovoltaikpaneele der alten Bahn wurden größtenteils in den neuen Bau integriert. Pro Jahr erreicht die Anlange im areit-Gebiet allein einen Jahresertrag von fast 300.000 kWh – und könnte damit etwa 90 Haushalten versorgen. Der gesamte Strom für die Schmitten stammt aus 100% erneuerbaren Quellen.
www.schmitten.at













