(openPR) Fundierte Informationen zu erweiterter Todsündenliste und Risikoeinstufungssystem
Salem, 19. Dezember 2017: Die Bälle, die sich die Player am 30. November im Dortmunder Signal Iduna Park zukickten, waren ausnahmsweise theoretisch: Während der von SBS-Fahrertraining organisierten Fachveranstaltung "Digitale Kontrollgeräte/Sozialvorschriften – Änderungen, Neuigkeiten, Unternehmerpflichten, Haftungsrisiko und Lösungen" informierten versierte Fachleute zu den Pflichten und Konsequenzen, die mit der erweiterten Todsündenliste und dem verschärften Risikoeinstufungssystem für Fuhrparkunternehmen gelten.
Die ausgebuchte Veranstaltung zeigte: Das Thema brennt offenbar vielen Logistikunternehmen unter den Nägeln. So verfolgten die Teilnehmer des Expertentreffs von SBS-Fahrertraining am 30. November im Dortmunder Signal Iduna Park gebannt die Ausführungen namhafter Experten, die über die Auswirkungen der seit Januar geltenden EU-Verordnung 403/2016 informierten. "Europaweit werden Beförderungen im Straßenverkehr strenger kontrolliert, Verstöße bei der Bedienung des Digitalen Tachografen oder bei Nichteinhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten härter bestraft. Damit steigt das Haftungsrisiko für Betriebe, 'gelbe Briefe' der Genehmigungsbehörden drohen. Drei schwere Verstöße pro Fahrer pro Jahr werden zu einem sehr schweren Verstoß und können zur Aberkennung der Zuverlässigkeit des Verkehrsleiters und des Unternehmers und somit zum Entzug der Transportgenehmigung führen", weiß Olaf Horwarth, Inhaber von SBS-Fahrertraining, zertifizierter Trainer & Berater sowie Mitglied im EU-Fahrtenschreiberforum und in einer Arbeitsgruppe Sozialvorschriften. Er klärte die Teilnehmer des Expertentreffs zu aktuellen Rechtsrahmen und Rechtsgrundlagen auf, verglich Modelle digitaler Tachografen und stellte praktische Anwendungen für die Nutzung der Daten aus dem Fahrtenschreiber in Verbindung mit einem Telematiksystem vor.
Auch die weiteren Referenten des Expertentreffs hatten die Zuhörer auf ihrer Seite. Welche Verstöße bei Kontrollen in Belgien am häufigsten aufgedeckt werden, und wie das korrekte Verhalten aussieht, beschrieb Raymond Lausberg, Hauptinspektor bei der belgischen Verkehrspolizei und Leiter des Transportkontrolldienstes der Autobahnpolizei in Belgien. Als Experte für die korrekte Bedienung des digitalen Tachografen erläuterte Jürgen Fortenbacher, Sachverständiger, Gründer und langjähriger Geschäftsführer der ersten Berufskraftfahrer-Ausbildungsstätte in Baden-Württemberg, wie Fuhrparkbetriebe die Daten rechtssicher archivieren und korrekt auswerten. Über das Thema Selbstständigkeit im Transportwesen, Arbeitnehmerüberlassung und die damit verbundenen Folgen und Risiken für Unternehmen informierte Rechtsanwalt Fredi Skwar, spezialisiert auf Arbeits-, Transport- und Verkehrsunfallrecht.
Experten berieten zu digitalen Lösungen
Abgerundet wurde der Tag in Dortmund nicht nur durch ein besonderes Highlight: eine exklusive Führung durch die Spielstätte von Borussia Dortmund. Als Partnerunternehmen für digitale Lösungen waren zusätzlich Experten von eh-systemhaus, modulon und SPEDION während der Veranstaltung vor Ort, beantworteten die zahlreichen Fragen der Besucher des Expertentreffs und berieten zu den Themen Fuhrparkmanagement, Auswertungssoftware, Lohn- und Spesenabrechnung sowie Telematik und Remote-Download.
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