(openPR) Die Digitalisierung war 2017 für die Düsseldorfer Namensagentur Nomen International Deutschland GmbH das alles beherrschende Thema. Getauft wurden Web-Plattformen und -Services, Apps und Technologien. Auch Namenssysteme und Fahrzeugnamen waren gefragt.
Im Zuge der Digitalisierung sind in den letzten Jahren neue Produktkategorien und damit für Nomen neue Märkte entstanden, darunter Carsharing, E-Health, Smart Home, virtuelle Begleiter, elektronische Bezahldienste, weltweite Reisebuchungsportale und viele mehr. Auch bei Produktionsprozessen kommt digitale Technik zum Einsatz, so auch beim Continuous und Additive Manufacturing. All diese neuen Produkte und Dienstleistungen, die immer und überall online abrufbar sind, benötigen treffende Markennamen. Durch die Globalisierung seien die Anforderungen hoch wie nie, berichtet Sybille Kircher, geschäftsführende Nomen-Gesellschafterin. „Zukunftsfähige Namen müssen die Produktpositionierung für Anwender weltweit nachvollziehbar und ansprechend widerspiegeln, möglichst frei von bestehenden Markenrechten Dritter und zudem als eigene URL sowie als App verfügbar sein.“
Namen der Zukunft müssen sich gut aussprechen lassen
Durch den digitalen Wandel sei noch eine weitere Namensanforderung hinzugekommen. „Derzeit liegt der Fokus noch auf dem Namen in seiner geschriebenen Form“, erklärt Sybille Kircher. „Künftig wird jedoch die gesprochene Sprache ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Namens sein, da immer mehr Produkte sprachgesteuert sind. Wichtig ist, dass elektronische Geräte den jeweiligen Namen zweifelsfrei erkennen, egal mit welchem Akzent oder Dialekt er ausgesprochen wird.“
Digitale Services, Drohnenabwehrtechnologie und vieles mehr getauft
Komplexe Vorgänge einfach verpacken – mit dieser Erwartung traten 2017 vor allem B2B-Kunden an Nomen heran. Im Zuge dessen entstanden u. a. die folgenden Markennamen:
• Xelum® im Auftrag von Bosch Packaging Technologies für eine Continuous Manufacturing-Plattform im Bereich der Verpackung von Arzneimitteln
• Free2Move® für eine Carsharing-App, mit der Nutzer alle verfügbaren Fahrzeuge von Carsharing-Anbietern in der Nähe finden, vergleichen und buchen können
• SmartSelect® im Auftrag von Deutsche Post Direkt für einen Web-Service, mit dem sich die Dialogmarketingprodukte des Anbieters in alle gängigen Marketing-Management-Systeme einbinden lassen
• Xpeller® für eine neue Drohnenabwehrtechnologie von Hensoldt
• Railigent® für eine Mobilitäts-Plattform von Siemens Mobility Services
Nomen taufte außerdem u. a. den Tiguan AllSpace® von Volkwagen sowie das Reisemobil Horizon® unter der Marke Marco Polo von Daimler. Darüber hinaus entwickelte Nomen für mehrere Hersteller, darunter Bosch, die Automarke smart und den Personenwaagen-Hersteller Soehnle, sogenannte Namenssysteme, d. h. logisch zusammenhängende Namen für Produktsortimente. Sybille Kircher: „Die Begeisterung für gut durchdachte Namenssysteme und die steigenden Herausforderungen bei der Entwicklung von globalen Namen lassen uns optimistisch auf 2018 blicken. Die Digitalisierung wird uns auch weiter stark beschäftigen. Bei all den Daten, Automatismen und Formen künstlicher Intelligenz dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass Marken für Menschen gemacht werden. Emotionalisierung ist der Schlüssel zum Erfolg und die gemeinsame Aufgabe von Markenname, Markensprache und Markenkommunikation.“ Mehr Infos: www.nomen.de



