(openPR) immoBAU Projekt gibt Tipps, wie sich Wasserschäden an Wohngebäuden vermeiden lassen
(Spelle, 07.12.17) Viele Bauherren wollen bei Neubauten aus Kostengründen oder Unwissenheit auf die Durchführung von notwendigen Maßnahmen zur fachgerechten Ableitung von Regenwasser verzichten. Die Konsequenz sind häufig Grundstücksüberflutungen, die zu Bau- und Sachschäden führen und unter Umständen teure Sanierungen nach sich ziehen können, teilt Michael Rabe, Geschäftsführer der immoBAU Projekt GmbH aus Spelle, mit.
Schäden und Aufwand für die Instandsetzung können jedoch vermieden werden, wenn bereits in der Entwicklungsphase des Bauobjektes bei der Planung ein umfassendes Konzept für die Grundstücksentwässerung erstellt wird. Für den Planer besteht dabei jedoch eine Schwierigkeit: Die Vorgaben der DIN-Normen zum Führen des sogenannten Überflutungsnachweises sind für Grundstücke mittlerer Größe zu ungenau. Daher ist ein differenzierter Nachweis nach DIN einschließlich einer einfachen Simulation der Fließwege des Oberflächenwassers unumgänglich. „Für unsere Bauherren konzeptionieren wir deshalb eine detaillierte Entwässerungsplanung, die an die jeweilige Grundstückssituation angepasst ist“, so Rabe weiter.
Zum Schutz des Gebäudes vor Überflutung sind bauliche Barrieren besonders wichtig, also z. B. Treppen, kleine Abmauerungen, Rampen oder Gräben, die einen Abstand zwischen der Geländeoberfläche und den möglichen Eindringungspunkten des Wassers erzeugen. Typische neuralgische Punkte sind hierbei Terrassentüren oder Lichtschächte. Als Faustregel gilt: Alle Eindringungspunkte sollten ungefähr eine Stufe höher liegen als das grundsätzliche Geländeniveau. Darauf wird bei der Höhenfestlegung für das zukünftige Wohnhaus bei immoBAU Projekt besonderen Wert gelegt. „Die Festlegung des Höhenniveaus nehmen wir immer gemeinsam mit unseren Bauherren und unseren Bauleitern vor Ort vor“, führt Michael Rabe weiter aus.
Damit ist eine gute Ausgangssituation für die Oberflächenentwässerung hergestellt und weitere bauliche Maßnahmen zur Sicherung oder zum Schutz eines Gebäudes sind in den meisten Fällen nicht mehr nötig.







