(openPR) Unterföhring, den 30.08.2006 - Viele Kartenlesegeräte leisten nicht, was die Hersteller ihren Kunden versprechen. Zu diesem Ergebnis kommt THG in einem umfassenden Testbericht, bei dem 24 Produkte auf den Prüfstand geschickt wurden.
Zum Auslesen und Löschen von Daten auf mobilen Speicherkarten wird neben dem PC ein entsprechender Kartenleser benötigt, der per USB-Interface angeschlossen wird. Viele Computer bringen diesen gleich mit. In dem meisten Fällen werden die gängigsten Typen der Speicherkarten unterstützt. Ausnahmen machen hingegen einige spezielle USB-Sticks, die nur für einen Kartentyp konzipiert sind. Der erste Nachteil einiger Geräte wurde schon vor dem Auspacken offensichtlich: Obwohl es definitiv nur 5 verschiedene Kartentypen gibt, locken Hersteller mit irreführenden Angaben.
Auch im Leistungsvergleich ergaben sich deutliche Unterschiede. Geräte, die mit verschiedenen Zusatzfunktionen brillieren, sind oft deutlich langsamer als ihre günstigeren Konkurrenten. Die Kluft zwischen den Testergebnissen ist riesig. Teilweise wurden mit dem Testsieger ein drei- bis fünffaches Ergebnis im Transfertest erzielt. Dies wirkt sich beim Lesen und Schreiben größerer Datenmengen deutlich aus. Da keiner der Hersteller eine Aussage macht, wie schnell der Kartenleser in Wirklichkeit arbeitet, kann man beim Kauf schnell einen Fehlgriff begehen. Nur wenige der 24 Testprodukte eignen sich für den semi-professionellen Einsatz, denn die Leistungsunterschiede liegen weit auseinander. In den meisten Fällen war der Kartenleser der Flaschenhals und bremste die Speicherkarten deutlich aus.
Um Kaufentscheidungen zu erleichtern hat THG in seinem Testbericht die Kriterien Ausstattung, Ergonomie, Performance und Preisgestaltung berücksichtigt. Ein Kompatibilitätstest zeigt, welche Lesegeräte für welche Kartentypen geeignet sind. In einem kommenden Vergleichstest müssen die Speicherkarten zeigen, wie schnell sie wirklich sind. Hierzu wird THG die Anzahl der Testkarten nochmals erhöhen.
Den Testbericht finden Sie hier:
http://hardware.thgweb.de/2006/08/25/karten-jongleure-am-rande-der-schmerzgrenze
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