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Lebensgeschichten und Alltag in Jerusalem

27.11.201711:02 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Lebensgeschichten und Alltag in Jerusalem
Dr. Johannes Becker (Foto: Universität Göttingen)
Dr. Johannes Becker (Foto: Universität Göttingen)

(openPR) Der Sozialwissenschaftler Dr. Johannes Becker von der Universität Göttingen hat den Dissertationspreis 2017 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) erhalten. Die DAVO zeichnet damit seine Doktorarbeit zum Thema „Verortungen in der Jerusalemer Altstadt – Lebensgeschichten und Alltag in einem engen urbanen Raum“ aus.



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Pressemitteilung Nr. 239/2017

Lebensgeschichten und Alltag in Jerusalem
Sozialwissenschaftler der Universität Göttingen erhält DAVO-Dissertationspreis

(pug) Der Sozialwissenschaftler Dr. Johannes Becker von der Universität Göttingen hat den Dissertationspreis 2017 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) erhalten. Die DAVO zeichnet damit seine Doktorarbeit zum Thema „Verortungen in der Jerusalemer Altstadt – Lebensgeschichten und Alltag in einem engen urbanen Raum“ aus. Becker ist einer von drei Preisträgern in diesem Jahr. Die DAVO ist die europaweit größte Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die über Themen mit Bezug zum Nahen Osten forschen. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

In seiner Arbeit untersucht Becker, wie sich Menschen in einem ideologisch aufgeladenen und geografisch engen Raum verorten. Er porträtiert das palästinensische Alltagsleben in der Jerusalemer Altstadt, stellt Lebensgeschichten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner vor und zeigt wenig thematisierte geschichtliche Aspekte der palästinensischen Bevölkerung Jerusalems auf. Aus der Perspektive der sozialkonstruktivistischen Biografieforschung sowie der Raum- und Stadtsoziologie schärft er den Begriff „Verortung“ als räumlich und prozessual. In diesem Zusammenhang diskutiert er, wie städtische Räume anhand der Relevanzen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner erforscht werden können.

Johannes Becker, Jahrgang 1980, war von 2010 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter des DFG-Forschungsprojektes „Außenseiter und Etablierte zugleich: Palästinenser und Israelis in unterschiedlichen Figurationen“ an der Universität Göttingen, wo er 2017 auch promoviert wurde. Seine Promotion wurde von Prof. Dr. Gabriele Rosenthal und Prof. Dr. Roman Loimeier betreut. Seit diesem Jahr arbeitet er als Postdoktorand im neuen DFG-Forschungsprojekt „Dynamische Figurationen von Flüchtlingen, Migranten und Altansässigen in Jordanien seit 1946: Zwischen erfolgreichem und konfliktreichem Zusammenleben?“ am Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Universität Göttingen.

Kontakt:
Dr. Johannes Becker
Georg-August-Universität Göttingen
Sozialwissenschaftliche Fakultät
Methodenzentrum Sozialwissenschaften
Goßlerstraße 19, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-21532
E-Mail:

Weitere Informationen:
- http://www.uni-goettingen.de/de/130884.html

Quelle: idw

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