(openPR) In Kassel diskutieren heute führende Schmerzexperten über Alternativen zu Wirbelsäulenoperationen. Ihr bestes Pferd: die Multimodale Schmerztherapie
(Kassel, 23.11.17) Heute tagt in den DRK-Kliniken Nordhessen in der Hansteinstraße 29 die Arbeitsgemeinschaft nicht operativer orthopädischer Akut-Kliniken (ANOA). Ihr Ziel: Mehr Patienten sollen von einem multimodalen, nicht operativen Behandlungskonzept profitieren. Dabei kommt die Multimodale Schmerztherapie zum Einsatz, bei der nach einem Baukastenprinzip die erfolgsversprechendsten physikalischen und psychosozialen Therapieoptionen ausgewählt werden. Die ANOA-Mitglieder leisten 50 Prozent aller Multimodalen Schmerztherapien in ganz Deutschland. „Mit dieser befundorientierten und interdisziplinären Behandlungsweise konnten wir bereits vielen Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auch ohne OP helfen“, freut sich Dr. Andreas Böger, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin an den DRK-Kliniken Nordhessen und ANOA-Mitglied.
Die Multimodale Schmerztherapie geht davon aus, dass neben den körperlichen Symptomen auch die Psyche und das soziale Umfeld berücksichtigt werden müssen. Deswegen entwickelt ein Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen auf Basis einer sehr sorgfältigen Untersuchung ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. „Es gibt eine sinnvolle Alternative zu starken Schmerzmedikamenten und zur OP. Diese Botschaft möchten die ANOA-Kliniken in das öffentliche Bewusstsein tragen“, fasst Dr. Andreas Böger eines der Ziele zusammen. Seine Schmerzklinik gehört mit 45 Behandlungsplätzen und einer leistungsfähigen Schmerzambulanz zu den bundesweit größten Schmerzzentren.












