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Der Häretiker Papst Franziskus I.

(openPR) "Papst Franziskus ist kein Häretiker" - so titelte die Neue Zürcher Zeitung (nzz.ch) am 18.11.2017; Untertitel: "In der katholischen Kirche wird über die Zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion gestritten. Kritiker stellen den Pontifex öffentlich unter Häresieverdacht – zu Unrecht. Eine Klarstellung." Der Autor Jan-Heiner Tück wird dort vorgestellt als "Professor am Institut für Systematische Theologie der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien". Der NZZ-Artikel strotzt dabei nur so von schwersten Fehlern, die selbst bei blutigsten Anfängern der Theologie absolut unentschuldbar wären. Einige Hinweise:


1. Wie selbstverständlich wird Jorge Bergoglio als "Papst Franziskus" ausgegeben, obwohl er in Wahrheit ja nur das sichtbare Oberhaupt der Gruppe des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" (V2) ist. Wenn für Jorge das Prädikat "Papst" gebraucht wird, dann allenfalls in Analogie zu Wortschöpfungen wie Modepapst, Designer-Papst o.ä.; n.b. werden auf Jorge wirklich Titel wie Medienpapst oder Wirtschaftspapst angewendet. Zugegeben, niemand hält Jorge ernsthaft für den Papst, also das sichtbare Oberhaupt der katholischen Kirche. Aber eben: Fast niemand hat sich ernsthaft mit der katholischen Lehre beschäftigt, d.h. fast niemand ist überhaupt diesbzgl. zu einem ernsthaften Urteil befähigt / berechtigt. Im allgemeinen grassiert nur gewollte - und somit schuldhafte - Unwissenheit. In dieser ihrer "ignorantia affectata" verweisen die Ignoranten gerne auf "die Lehre der Kirche" oder "das Kirchenrecht"- wohlgemerkt ohne dazu irgendeine konkrete und somit nachprüfbare Fundstelle zu nennen, z.B. eine konkrete Nummer aus dem "Denzinger", dem "Neuner-Roos", dem Codex Iuris Canonici, eine Seitenzahl aus dem "Diekamp-Jüssen" o.ä. Oft ist die angebliche "Kirchenlehre" entweder gar nicht in diesen Werken enthalten oder aber dort sogar ausdrücklich verurteilt.
Etwas anders liegt es bei den Funktionären der V2-Gruppe. Die dortigen "Priester" und "Bischöfe" sind zwar normalerweise nicht sakramental geweiht, sondern nur Laien, aber sie sind "Eingeweihte" wenigstens insofern, als ihnen klar ist, dass die V2-Gruppe eine bloße Kirchensimulation ist, die durch ihre Verwendung des Titels "katholische Kirche" schuldig ist wegen Missbrauchs von Titeln / Amtsanmaßung. Oft genug gehören die V2-Spitzen, darunter Jorge höchstpersönlich, aber z.B. auch Reinhard Marx sowie unzählige BRD-Politiker und Richter zu kirchlich verurteilten Organisationen wie Rotary. Insofern muss grundsätzlich bei jeder Publikation in der Wahrheitspresse, ganz sicher aber bei einem eigenen Artikel wie hier in der NZZ, eine Klarstellung erfolgen. Bereits beim unverzichtbaren Fundament für jede weitere Klarstellung leistet Tück das genaue Gegenteil.
2. Tück erwähnt hier nur die "Correctio filialis", die "Kindliche Zurechtweisung wegen Verbreitung von Häresien" vom September 2017. Tatsächlich fand diese "Correctio" in den Medien ein sehr starkes Echo, wie eine Nachrichten-Suche nach "Papst Häresie" zeigt. Aber bereits vor über einem Jahr, im Juni 2016, schickten mehrere V2-"Theologen" an Angelo Sodano eine "kritische Analyse", derzufolge in "Amoris laetitia" häretische Behauptungen enthalten seien. Dieses ältere Schreiben wurde allerdings kaum beachtet. Jedenfalls steht fest, dass es zahlreiche Vorwürfe wegen resp. gegen "Amoris laetitia" gibt - und nicht nur den einen, dass Jorge die Kommunion für Ehebrecher legitimiert und somit die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe faktisch leugnet. Also um einen Text mit "Franziskus ist kein Häretiker" zu überschreiben, müsste Tück zum allermindesten alle jene Vorwürfe im einzelnen vollständig geprüft und widerlegt haben, die in der "Analyse" von 2016 und in der "Correctio" von 2017 vorgebracht werden. Damit hat Tück bereits das Thema vollkommen verfehlt: Note ungenügend.
3. Das eigentliche Elend aber ist, dass es hier gar nicht um die Frage eines "Papa haereticus" geht, denn eben: Jorge ist nur das sichtbare Oberhaupt der V2-Gruppe. Die V2-Gruppe definiert sich wiederum selbst über ihr "Vatikanum 2", und dies ist nun einmal unanfechtbar häretisch: Das Dogma von der Heilsnotwendigkeit der Kirche wird ausdrücklich geleugnet (Unitatis Redintegratio 3). Damit fällt die V2-Gruppe in sich vollkommen zusammen: Sie besitzt nicht die Wesensmerkmale der Kirche Christi (einig, heilig, katholisch, apostolisch) und kann dementsprechend auch gar nicht die wahre Kirche sein. Und das Bundesverfassungsgericht hat auch unanfechtbar festgestellt, dass die V2-Gruppe eine häretische Gemeinschaft ist (zu LG Hanau, 2 S 231/79). Wer sich also zur V2-Gruppe bekennt, und sei es nur als eingetragenes V2-Mitglied, steht außerhalb der Kirche. Also auch mit seiner absoluten Begriffsverwirrung "katholische Kirche" statt "V2-Gruppe" hat Tück das Thema vollkommen verfehlt: Note ungenügend.
4. Tück leistet im Endeffekt nur verwirrende Slogans wie: "Doktrinäre Kaltherzigkeit und liberale Gleichgültigkeit sind keine guten Ratgeber, wenn Menschen in schwierigen Lebenslagen geholfen werden soll." "Doktrinäre Kaltherzigkeit"? Soll man also auch mal eine fünf gerade sein lassen; konkret: Soll man also Ehebruch mal als "Nicht-Ehebruch" ausgeben dürfen? Soll jetzt nicht mehr die Wahrheit befreien, sondern die Unwahrheit? Hat Jesus die Ehebrecher seliggepriesen? Oder hat er diejenigen seliggepriesen, die - bei sich oder bei anderen - Sünden verharmlosen oder leugnen? Tück verwendet im Artikel zweimal den Begriff "Spielräume". Und tatsächlich: Die V2-Gruppe zeigt sich quasi als permanenter Abenteuer-Spielplatz, als Trümmerhaufen, wo gnadenlos alle Elemente des Christentums besudelt und entstellt werden. An die Stelle des Messopfers ist eine gnadenlose, zutiefst gotteslästerliche Experimentierfreude mit "Karnevalsmessen", "Rockmessen" usw. usf. getreten, und so will man auch in der Ehe "Spielräume".
Inwiefern man die Ehebrecher-Kommunion als "Praxis der Barmherzigkeit" werten darf oder gar muss, erklärt Tück nirgends, wohl wissend um die Tatsache, dass es ja gerade kein Zeichen von Barmherzigkeit ist, Schuld zu leugnen, wo sie eindeutig besteht.
5. Besonders bizarr bzw. langweilend ist die auch jetzt von Tück wieder aufgewärmte "Gegenüberstellung": "progressive Reformer hier, traditionalistische Verweigerer dort". In diesem "Spielraum", d.h. Trümmerfeld V2-Gruppe gibt es zwar ein permanentes Schattenboxen zwischen "reformoffenen" "Progressiven" und "traditionalistischen" "Konservativen" - aber das sind nur zwei Seiten ein und derselben falschen Münze. Speziell zu Ikonen / Idolen des "Traditionalismus" wie Marcel Lefebvre wird gerne unterschlagen, dass dieser sämtliche V2-Texte eigenhändig unterschrieben hatte, auch wenn er dies später bzgl. zweier Texte leugnete, darunter aber nicht bzgl. des o.g. Unitatis Redintegratio. Somit wird dann auch gerne unterschlagen, dass Kritik an Lefebvre seitens "Progressisten" oft vollkommen berechtigt und notwendig ist. D.h. innerhalb der V2-Gruppe gibt es kein Entrinnen aus dem Teufelskreis.
Fazit: Auch mit dem Tück-Artikel leistet die Wahrheitspresse keinerlei Klarstellung. Es bleibt also weiterhin die Aufgabe, sich zuverlässig über die kirchlichen Dokumente einerseits und die V2-Dokumente anderseits zu informieren.

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