(openPR) Berlin, 29. August 2006 – Business Process Outsourcing gewinnt auch in Deutschland an Fahrt. Laut der Steria Mummert Consulting Studie „Erfolgsmodelle im Outsourcing“ entscheiden sich 71,6 Prozent der Fach- und Führungskräfte für Auslagerungen von Unternehmensbereichen an externe Dienstleistungsunternehmen. Zunehmend werden auch in der innovativsten Branche, der Informations- und Kommunikationstechnologie, Geschäftsbereiche ausgelagert. Denn um dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus zu sein müssen Telekommunikationsunternehmen, Kabelnetzbetreiber und Internet Service Provider mit neuen Diensten im umkämpften Markt punkten. Ob Fernsehen via Handy oder Internet (IP/TV), ob Voice over IP(VoiP) oder neue Mehrwertdienste, es kommt zur Verbindung von Unternehmen im Festnetz, Mobilfunk, Internet und Fernsehen.
Die Herausforderung für die Anbieter liegt hierbei nicht allein in der technischen Abwicklung, sondern auch in der Rechnungslegung. Denn diese wird durch das Zusammenwachsen viel komplizierter. Bekam ein Kunde bisher eine Rechnung vom Mobilfunkanbieter, eine vom Festnetzanbieter und eine vom Kabelnetzbetreiber, so soll er sich künftig für einen Anbieter entscheiden und bekommt „alles aus einer Hand“. Selbstverständlich will er dann auch nur eine Rechnung.
Das bedeutet, die Anbieter müssen eine konvergente, unterschiedliche Medien zusammenfassende, Rechnung erstellen. Ein Grund, sich hier auf einen Business Prozess Outsoucing Partner zu verlassen. „Unsere Auftraggeber im Massenmarkt machen die Erfahrung, dass die Abrechnungsanforderungen immer komplexer werden und lagern diesen Bereich an uns aus“, erklärt Gerhard Wacker, Geschäftsführer der NEXNET GmbH, Abrechnungsspezialist aus Berlin. „In Abrechnungsfragen werden wir häufig schon bei der Entstehung der Produktidee zu Rate gezogen. Denn eine Markteinführung lohnt nur, wenn die Abrechnung garantiert werden kann.“
Ähnliche Outsourcinggründe gibt es auch in anderen Unternehmensbereichen. Das Customer Relationship Management wird ebenfalls immer umfangreicher und wird ähnlich der IT zunehmend an Business Process Outsourcer ausgelagert. Dabei überrascht es, dass nicht nur die Kosten für die Vergabe entscheidend sind. Neben fachlicher Kompetenz und absoluter Zuverlässigkeit wurde häufig die Nähe zum Kooperationspartner genannt. Denn laut der Studie von Steria Mummert entscheiden sich 83 Prozent der Befragten für einen ortsnahen Dienstleister. Insbesondere Unternehmen mit Jahresumsätzen unter einer Milliarde versprechen sich bei Partnern mit kurzen Wegen den größten Nutzen für den eigenen Erfolg.
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