(openPR) In den letzten Jahren gab es in den Medien immer wieder negative Berichterstattungen über Heilpraktiker, die nicht der Wahrheit entsprachen.
Wieso stürzen sich die Medien so gerne auf jedes Gerücht, wenn es um Heilpraktiker geht? Und warum wird es nicht dementiert - nicht mal im kleingedruckten?
Selbst renommierte Redaktionen wie zum Beispiel Spiegel-online sind korrekturunfähig.
So hat Spiegel-online mehrfach über ein Heilpraktikertreffen im April 2015 in Handeloh berichtet, bei dem es angeblich zu einem lebensbedrohlichen Massenrausch kam.
Dadurch wurde auf sehr subtile Weise ein negatives Bild von Heilpraktiker entstehen gelassen. Das so etwas unseriös ist, braucht wohl nicht extra erwähnt werden. Spiegel-online berichtet letztmalig im September 2017 über diesen Massenrausch:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/handeloh-bei-stade-massenrausch-heilpraktiker-prozess-ab-november-a-1170539.html
Zu diesem Zeitpunkt waren die Ermittlungen abgeschlossen. Diese ergaben; die Teilnehmer waren Ärzte, Psychologen, Friseure, Erzieher. und die Ehefrau des angeklagten Psycholgen, die tatsächlich Heilpraktikerin ist.
Spiegel-online hat seine Falschmeldung bisher nicht richtig gestellt. Lediglich im NDR wurde wahrheitsgemäß über das Treffen berichtet:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Massenrausch-Angeklagter-Psychologe-gesteht,handeloh176.html?utm_source=Nr.+569&utm_medium=email&utm_campaign=BDH-Newsletter+
Ich selbst bin Heilpraktikerin und würde mir wünschen, dass die Medien sich nicht immer wieder auf unseren Berufsstand stürzen. Sicher gibt es unter Heilpraktikern genauso schwarze Schafe wie unter Ärzten und PflegerInnen. Gab es Vorfälle unter Ärzten oder mit PflegerInnen wurden diese nicht aufgebauscht als sei es gefährliche, fragwürdige Szene.









