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Kulturpreis für Germanistin

07.11.201711:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Kulturpreis für Germanistin
Christine Ott bekam den Kulturpreis Bayern 2017 vom Start-up-Unternehmer Joachim Kuhn überreicht.  ((Foto: Manuela Steinemann/Bayernwerk AG) )
Christine Ott bekam den Kulturpreis Bayern 2017 vom Start-up-Unternehmer Joachim Kuhn überreicht. ((Foto: Manuela Steinemann/Bayernwerk AG) )

(openPR) In ihrer Doktorarbeit hat sich die Würzburger Germanistin Dr. Christine Ott mit Geschlechterrollenbildern in Schulbüchern seit der Kaiserzeit befasst. Dafür wurde sie mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet.

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Christine Ott untersucht in ihrer ausgezeichneten Doktorarbeit „Sprachlich vermittelte Geschlechterkonzepte“ anhand von Schulbüchern aus den vergangenen 130 Jahren, wie über Frauen und Mädchen beziehungsweise über Männer und Jungen gesprochen wird. Sie zeigt auch auf, welche Personen und Institutionen darauf Einfluss nehmen, welche Rollenbilder in Schulbüchern vermittelt werden.



„Mit der Arbeit wollte ich den Forschungsbereich der Genderlinguistik methodisch weiterentwickeln und besser nachvollziehbar machen, auf welche Weise Sprache am Aufbau von Geschlechtervorstellungen mitwirkt“, erklärt die 31-jährige Wissenschaftlerin ihren Forschungsansatz.

Für ihre Dissertation wurde Ott am 26. Oktober 2017 in Veitshöchheim bei Würzburg mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.000 Euro und einer Bronzestatue dotiert, dem „Gedankenblitz“. Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler verliehen.

Neues Herzensprojekt gegen Populismus

Nach ihrer erfolgreichen Promotion hat sich Christine Ott gleich in ihr nächstes Herzensprojekt gestürzt: Sie setzt mit Würzburger Hochschulkollegen und Studierenden eine Leseaktion um, die sich rund um das Buch „Was ist Populismus?“ von Jan-Werner Müller dreht. Das Projekt wurde als eines von zehn in Deutschland vom Deutschen Stifterverband ausgezeichnet.

„Wir möchten das breit und emotional diskutierte Thema Populismus versachlichen und auf der Grundlage des Buchs mit Würzburg ins Gespräch kommen“, sagt die Kulturpreisträgerin. Was macht eine Politikerin zur Populistin, was einen Politiker zum Populisten? In welcher Hinsicht schadet Populismus einer Demokratie, wie kann man im Alltag auf populistische Aussagen reagieren? Mit solchen Fragen befasst sich das Projekt.

Neben Christine Ott und 31 weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von bayerischen Hochschulen haben auch fünf Kunstschaffende den Kulturpreis Bayern erhalten. Die Auszeichnung geht auf den Kulturpreis Ostbayern zurück, der erstmals 1959 verliehen wurde. Seit 2005 verleiht das Bayernwerk den Preis gemeinsam mit dem bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Quelle: idw

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