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Twitter besser als Newsletter?

03.11.201709:44 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Twitter besser als Newsletter?
Follower wissen mehr - fliegen Sie doch mal vorbei
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(openPR) Was ist besser: Kontakte per Twitter-Dialog oder klassischer Newsletter? Ein Erfahrungsbericht:

Was kann ich als selbständiger Berater, Referent und Coach für meine eigene Kommunikationsarbeit tun? Wie pflege ich als "Einzelkämpfer" bestehende Kontakte, wie gewinne ich neue Interessenten?



Wird es Zeit, meinen Newsletter zu vergessen und auf Twitter zu setzen?

Über zehn Jahre waren es bei mir personalisierte Newsletter, die ich an rund 500 Empfänger übermittelt hatte. Alle 1-2 Monate verschickte ich meine "Impulse" mit 6-8 Artikeln als Pressespiegel. Es ging vor allem um Themen aus Schule, Studium, Karriere, Weiterbildung - sowie zu meinen Trainings-Themen.

Der Aufwand war nicht gering - ein Arbeitstag wurde für Recherche und Aufbereitung benötigt. Mir war klar, dass Newsletter überhaupt nur mit einem guten redaktionellen Konzept und gepflegtem Verteiler überleben würden. Ich wollte neue Ideen bringen, aktuelle Trends und wichtige Berichte vermitteln.

Mancher sagte mir, dass er Newsletter überwiegend abbestellt hätte, während er meine "Impulse" gerne liest - selten an einem Stück, aber immer wieder aufgerufen und weiter gelesen.

Das funktionierte wie eine Zeitschrift - von Ausgabe zu Ausgabe, von Monat zu Monat. Können diese starre Erscheinungsweise und die fixierten Inhalte noch in einer Zeit funktionieren, in denen die Updates in Sekunden kommen?

Schließlich werden News auch nicht wie früher auf einer Titelseite als Baukasten zusammengestellt, sondern fließen eher als Timeline in Echtzeit über den Monitor - wie bei Google-News, Facebook, Twitter und anderen.

So habe ich den Sprung gewagt, um meine NEWS-Themen kontinuierlich über Twitter zu verbreiten: Fast jeden Tag mit 3-4 eigenen Info-Links, Weiterleitungen (Retweets) aus anderen Quellen bei Twitter sowie manchem spontanen Spruch zum Schmunzeln oder Nachdenken.

Dazu gibt es anregende Dialoge mit Wunschkunden, Kunden, Seminar-Teilnehmern oder Zufallskontakten. Fragen lassen sich schnell beantworten, Impulse vermitteln. Von Chefredakteuren renommierter Publikationen bis zu Personalleitern aus Unternehmen haben sich interessante Kontakte ergeben.

Am frühen Morgen und abends investiere ich jeweils rund 30-45 Minuten für Antworten, eigene Anfragen und was sonst noch zu tun ist, bei der Social-Media-Arbeit.

Twitter ist momentan mein Hauptkanal. Facebook pflege ich nur gelegentlich für mein Hobby, dem Artwork. Xing hatte ich früher mehr gemacht - jetzt läuft es nur noch mit. Die Pflege von mehreren Kanälen ist für mich als "Einzelkämpfer" kaum möglich. Es kommt für jeden darauf an, wo er seine Kunden und Wunschkunden trifft.

Wenn man sich entschieden hat, ist die Pflege wichtig. Das lässt sich nicht "nebenbei" erledigen. Man muss dranbleiben. Eine Meldung ist schnell wieder überholt, späte Reaktionen fallen negativ auf. Der qualifizierte Aufbau von Followern bei Twitter ist langwierige Pflegearbeit.

Ich knabbere an meiner 200er-Marke. Andere haben 20.000 und mehr angesammelt - was mir ein Rätsel ist. Follower kann man billig kaufen - kann aber auch schnell auffallen und zur Löschung des Accounts führen. Ist also nicht zu empfehlen.

Man muss sich aktiv und kontinuierlich beteiligen, um Orientierung und Akzeptanz zu erreichen. Es braucht Zeit, um "den Ton" zu treffen und auch Strategien für den Umgang mit Streitsuchenden zu entwickeln.

Überhaupt ist die Qualität der Dialoge sehr unterschiedlich und kaum zu steuern. Bei Twitter kann man "blockieren", was aber meist zu Verdruss führt; besser ist nur das "Stummschalten". Unsachliche Diskussionen kann man sich sparen.

Man muss wissen, dass es "wie im realen Leben" Zeitgenossen gibt, die sich nur abreagieren wollen und von guten Argumenten nicht zu überzeugen sind. Da kann auch ein frustrierter Wettbewerber oder ein schlecht gelaunter Nachbar hinterstecken - vor allem bei den anonymisierten Accounts.

Große Unternehmen mit breitem Social-Media-Auftritt sollten sich gegen Shit-Storms absichern und durch Monitoring alles verfolgen und schnell reagieren. Es sind die Ausnahmen - aber, wenn was passiert ...

Meine Erfahrungen bisher waren positiv.

Mancher Impulse-Abonnent mochte den Twitter-Umzug nicht. Für einige Zeit habe ich doppelt gearbeitet; nun ist der konsequente Wechsel vollzogen. Ob es so bleiben wird? Das hängt von der weiteren Arbeit der Twitter-Betreiber und deren Nutzer ab. Bisher macht es Spaß und ich erreiche die zeitgemäßen Impulse, die mir wichtig waren.

Sehen Sie selbst: https://twitter.com/niko_bayer

Ihr Feedback würde mich freuen - ebenso wie Ihre "Gefolgschaft". Berichten Sie mir von Ihren Erfahrungen in den Social-Media-Welten - gerne an E-Mail

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