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Kriegsgewalt und Kriegsverbrechen

30.10.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Wissenschaftler aus Smolensk und Würzburg diskutieren zwei Tage lang an der Universität Würzburg über Krieg und Kriegsverbrechen in historischer Dimension. Die Veranstaltungen sind auch für interessierte Gäste offen.



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2016 haben die Philosophische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und die Staatliche Universität Smolensk eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Jetzt kommen russische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und russische Studierende vom 5. bis 12. November 2017 nach Würzburg. Gemeinsam mit deutschen Kolleginnen und Kollegen und Studierenden wollen sie im Rahmen eines Workshops über „Kriegsgewalt und Kriegsverbrechen in historischer Dimension“ diskutieren.

Der zweitägige Workshop steht einem interessierten Publikum offen. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Professorin Anuschka Tischer: E-Mail.

Öffentlicher Abendvortrag

Ebenfalls an die Öffentlichkeit richtet sich ein Abendvortrag am Montag, 6. November, im Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 4. Beginn ist um 18:15 Uhr. Dr. Oksana Kornilova, Leiterin der wissenschaftlichen Ausstellung in der Gedenkstätte Katyn (Russische Föderation) spricht über das Thema: „Katyn: a long life of the Nazi term“. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Veranstalter sind die Lehrstühle für Neuere Geschichte (Prof. Dr. Anuschka Tischer) und für Neueste Geschichte (Prof. Dr. Peter Hoeres) der JMU.

Der Workshop

Der deutsch-russische Workshop steht unter der Überschrift „Kriegsgewalt und Kriegsverbrechen in historischer Dimension“. Er findet statt im Zentralen Hörsaalgebäude Z6 am Hubland-Campus, Raum 2.013. Das Programm:

Montag, 6. November: Kriegsgewalt und Kriegsverbrechen in historischer Dimension und Würzburg als Fallbeispiel von Kriegsgewalt

10 Uhr Eröffnung, Begrüßung

10:30 - 11:30 Uhr: Kriegsgewalt und Kriegsverbrechen aus historischer Perspektive am Beispiel der Religionskriege und des Dreißigjährigen Krieges (Vortrag in russischer Sprache mit Übersetzung) Dr. Olga Iwanowa, Dozentin am Lehrstuhl für allgemeine Geschichte, Staatliche Universität Smolensk

11:30 - 12:30 Uhr: Was ist in der Moderne ein Kriegsverbrechen?
Prof. Dr. Peter Hoeres (Lehrstuhl für Neueste Geschichte, JMU Würzburg)

14:00 - 15:00 Uhr: Religionskrieg und konfessionelle Repressalien an der Schwelle vom 17. zum 18. Jahrhundert.
Dr. Christian Mühling (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte, JMU Würzburg)

15:00 - 16:00 Uhr: Die schwedische Eroberung Würzburgs im Dreißigjährigen Krieg und ihre Folgen Prof. Dr. Anuschka Tischer (Lehrstuhl für Neuere Geschichte, JMU Würzburg)

16:00 – 17:00 Uhr: Die Zerstörung Würzburgs im 2. Weltkrieg Dr. Peter A. Süß (Direktor des English Language Program der Philosophischen Fakultät der JMU Würzburg)

Am Dienstag, 7. November, stehen die Vorträge unter der Überschrift: Kriegsgewalt als kulturelle Praktik und Kriegsopfer.

9:30 - 10:30 Uhr: Kunstraub im Dreißigjährigen Krieg
Marcel Mallon (Zentrum für Historische Friedensforschung Bonn)

10:30 - 11:30 Uhr: Deutungsmuster „Feind” und „Kriegsgewalt” in der Propaganda der europäischen Staaten und Russlands vom Dreißigjährigen Krieg bis Napoleon (1618 -1815) (Vortrag in russischer Sprache mit Übersetzung)
Dr. Demjan Walujew (Dozent am Lehrstuhl für allgemeine Geschichte, Staatliche Universität Smolensk)

11:30 - 12:30 Uhr: Kriegsgewalt und Kriegsverbrechen im literarischen Diskurs (am Beispiel des Buchs von G. Wladislaw „Der General und seine Armee“) (Vortrag in russischer Sprache mit Übersetzung)
Prof. Dr. Irina Romanowa (Leiterin des Lehrstuhls für Literatur und Journalistik, Staatliche Universität Smolensk)

14:00 - 15:00 Uhr: Der letzte Pass: Opfer des Nazi-Regimes im Sport
Dr. Roman Beljutin (Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen, Sprachdozent am Lehrstuhl für Deutsch , Staatliche Universität Smolensk)

15:00 - 16:00 Uhr: Politische Repressalien gegenüber den Handlangern der Eroberer auf den besetzten sowjetischen Territorien (1941-1943) anhand von Materialien aus der Region Smolensk (Vortrag in russischer Sprache mit Übersetzung)
Prof. Dr. Dmitrij Komarow (Professor an der Smolensker regionalen Kosaken-Hochschule für Industrietechnologien und Business)

Das Auswärtige Amt unterstützt das Treffen im Rahmen seines Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“.

Kontakt

Prof. Dr. Anuschka Tischer, T (0931) 31-85540, E-Mail

Quelle: idw

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