openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Atemnot oder Leistungseinschränkung? Womöglich steckt eine Herzschwäche dahinter

25.10.201719:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Atemnot oder Leistungseinschränkung? Womöglich steckt eine Herzschwäche dahinter
Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe. (Foto: Angela Pfeiffer)
Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe. (Foto: Angela Pfeiffer)

(openPR) Herzstiftung startet bundesweite Herzwochen zur Herzschwäche: Herzspezialisten informieren vom 1. bis 30. November über Diagnose, Therapie und Vorbeugung der Volkskrankheit

---
Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste Erkrankung. Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen* zwei bis drei Mio. Menschen an einer Herzschwäche. Jährlich werden über 444.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert, rund 45.000 sterben daran. Die chronische Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70 % der Fälle entwickelt sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck, allein oder gemeinsam mit Diabetes. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündung, Vorhofflimmern oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche.



Unterschätzte Volkskrankheit
„Viele herzkranke Menschen kennen weder die Ursachen der Herzschwäche noch die krankheitstypischen Warnzeichen, mit denen sie sich bemerkbar macht. Besonders sie sind gefährdet, schleichend eine Herzschwäche zu bekommen, der Aufklärungsbedarf ist daher besonders gro?, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Deswegen veranstaltet die Herzstiftung vom 1. bis zum 30. November die bundesweiten Herzwochen unter dem Motto „Das schwache Herz“ mit zahlreichen Infos unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html, um die Öffentlichkeit über die Ursachen, Diagnose, Therapie und die Möglichkeiten der Vorbeugung der Herzschwäche zu informieren. Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Nicht nur das Herz selbst, auch andere Organe wie Gehirn, Nieren oder Muskeln werden in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zu Beschwerden wie Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und Knöcheln (Ödeme). Im fortgeschrittenen Stadium kann die Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen, sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben.

Warnzeichen Atemnot und Leistungsschwäche: Sofort zum Arzt!
Viele Betroffene wollen Beschwerden der Herzschwäche wie Atemnot, Abnahme der Leistungsfähigkeit und Wassereinlagerungen in den Beinen, besonders im Unterschenkel, nicht wahrhaben oder schieben diese resigniert auf das Alter. „Die chronische Herzschwäche beginnt zumeist unspektakulär und schleichend mit Atemnot und einer Leistungsabnahme. Man rennt zu Bahn und Bus nicht mehr, weil man schnell außer Atem kommt. Wer unter Atemnot leidet, sollte umgehend zum Arzt, um zu klären, ob es sich um eine Herzkrankheit handelt“, fordert Meinertz. Denn je früher die Herzschwäche erkannt wird, umso eher kann man mit den heutigen Therapiemöglichkeiten die fatale Entwicklung der Krankheit aufhalten oder verlangsamen und Lebensqualität für Patient und Familie sichern. Unterschieden wird zwischen der systolischen Herzschwäche, der Pumpschwäche in der Auswurfphase (Systole) des Herzens, und der diastolischen Herzschwäche. Hier fehlt dem Herzmuskel Elastizität, um genügend Blut aufzunehmen (Füllungsstörung): der Organismus wird nicht ausreichend mit Blut versorgt, selbst wenn die Pumpkraft des Herzens erhalten ist.

Wie stellt der Arzt die Herzschwäche fest?
Besteht beim Hausarzt der geringste Verdacht auf eine Herzschwäche, muss der Patient zum Kardiologen zur genaueren Beurteilung der Herzsituation durch Untersuchungsverfahren wie den Ultraschall (Echokardiographie) – dem wichtigsten Verfahren hierfür–, das EKG, Belastungs-EKG, Röntgen, Katheteruntersuchung oder den Bluttest mit dem Biomarker NT-proBNP, der im Labor eine Überbelastung des Herzens und so eine Herzschwäche anzeigt. Beispiel Bluthochdruck: Hoher Blutdruck führt, wenn er nicht optimal eingestellt ist, durch die chronische Druckbelastung auf das Herz zur Verdickung oder Versteifung des Herzmuskels und dadurch zur diastolischen Herzschwäche. Eine frühe Diagnose ist sehr wichtig. Zur Feststellung der Füllungsstörung ist der Ultraschall ein Standardverfahren.

Entgleisung der Herzschwäche: Was kann der Patient dagegen tun?
Gefürchtet ist eine Entgleisung der Herzschwäche, weil sie häufig zu einer notfallmäßigen Krankenhauseinweisung führt. Zur Entgleisung kann es kommen, z. B. wenn Medikamente nicht richtig eingenommen oder weggelassen werden oder wenn nicht auf einen gesunden Lebensstil durch Gewichtsnormalisierung, maßvolles Ausdauertraining (bei stabiler Herzschwäche), gesunde Ernährung (Mittelmeerküche) und Verzicht auf Rauchen und Alkohol geachtet wird. „Bei der Therapie der Herzschwäche kommt es sehr auf eine aktive Rolle des Patienten an, damit es gar nicht erst zu einer Verschlechterung der Herzkrankheit kommt“, unterstreicht Meinertz. Arzt und Patient müssen gemeinsam den Verlauf der Krankheit aufmerksam verfolgen und auf die bekannten Warnsignale für eine Entgleisung achten, z. B. durch tägliche Gewichtskontrolle bei Tendenz zur Wassereinlagerung: Steigt das Körpergewicht mehr als 2 kg in 3 Tagen an, hat sich die Herzschwäche verschlechtert. Der Hausarzt oder eine Klinik sind umgehend aufzusuchen! Neben der täglichen Aufzeichnung des Körpergewichts in ein Tagebuch sollten auch der Puls und Blutdruck dokumentiert werden.

Therapie der Herzschwäche: Was leistet sie heute?
Ziel der Therapie der Herzschwäche ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen oder zu verlangsamen, Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalte zu verringern und die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Vier Vorgehensweisen kommen zur Anwendung:
–Behandlung der Ursachen: Einstellung des Bluthochdrucks, operative oder kathetergestützte Behandlung defekter Herzklappen, Bypassoperation oder Kathetereingriffe, um bei KHK Durchblutungsstörungen zu beheben und die Gefahr eines erneuten Herzinfarkts zu bannen.
–Medikamente: Betablocker schirmen das Herz gegen die Stresshormone ab. ACE-Hemmer und Sartane, ebenso MRAs*, verhindern schädliche Umbauprozesse und steigern die Leistungsfähigkeit des Herzens. Wirken diese Medikamente nicht wie gewünscht, gibt es ein neues Medikament, das zu einer Senkung der Sterblichkeit und Verbesserung der Lebensqualität führt: Sacubitril/Valsartan. Bislang wird den europ. Leitlinien entsprechend Sacubitril/Valsartan nur für Patienten empfohlen, die trotz der Behandlung mit Betablockern, ACE-Hemmern/Sartanen und MRAs noch eine deutlich reduzierte Pumpfunktion (unter 35) und weiterhin Symptome der Herzschwäche aufweisen. Diuretika fördern die Entwässerung des Körpers und entlasten so das Herz. Herzglykoside (Digitalispräparate) werden heutzutage nur in schweren Fällen eingesetzt oder bei Patienten, die zusätzlich Vorhofflimmern mit deutlich zu hohen Herzfrequenzen trotz einer Therapie mit Betablockern haben.
–Bewegung als Therapie: Während früher Schonung bei Herzschwäche angeraten wurde, ist heute Bewegung eine wichtige Therapie. Allerdings muss mit dem Hausarzt/Kardiologen die Belastbarkeit getestet werden. Bei Herzschwäche empfehlen sich körperliche Aktivitäten mit viel Bewegung bei vergleichsweise geringem Kraftaufwand wie Spazierengehen, Wandern, Nordic Walking, Radfahren. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich durch regelmäßiges Ausdauertraining je nach Intensität und Dauer die Leistungsfähigkeit um 10-25 % verbessern lässt, Krankenhausaufenthalte reduziert und die Sterblichkeit gesenkt werden.
–Spezifische Schrittmacher: Eine Resynchronisationstherapie (CRT) mit speziellen Schrittmachern verbessert die Herzleistung bei Patienten mit einer Störung der Erregungsleitung im Herzen. Defibrillatoren schützen Herzschwächepatienten, die durch eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung (Kammerflimmern) gefährdet sind, vor dem plötzlichen Herztod.
*Mineralkortikoidrezeptorantagonisten

Tipp: Der Ratgeber „Das schwache Herz: Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute“ (160 S.) kann kostenfrei unter www.herzstiftung.de/herzschwaeche-therapie (Tel. 069 955128400, E-Mail: E-Mail) angefordert werden. Leicht verständlich informiert der Band über die Vorbeugung sowie über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der Herzschwäche.

Download von druckfähigem Bildmaterial unter:
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/collage-herzschwaeche-ratgeber.jpg
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/collage-herzschwaeche-cover.jpg

Die gesamte Herzwochen-Pressemappe (2017) finden Sie unter:
www.herzstiftung.de/pressemappe-herzwochen-2017.html

Die Herzwochen stehen unter dem Motto „Das schwache Herz“ und richten sich an Patienten, Ärzte und alle, die sich für das Thema Herzschwäche interessieren. An der Aufklärungskampagne beteiligen sich viele tausend Aktionspartner, z. B. Kliniken, niedergel. Kardiologen, Krankenkassen, Gesundheitsämter und Betriebe. Sie organisieren über 1.000 Veranstaltungen wie Vorträge, Seminare, Telefonaktionen, Online-Experten-Chats und Gesundheitstage. Termine können im Internet unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html abgerufen, unter Tel. 069 955128-333 erfragt oder der Tagespresse entnommen werden.

42/2017
Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle:
Michael Wichert/Pierre König
Tel. 069 955128-114/-140
Fax: 069 955128-345
E-Mail: E-Mail
E-Mail
www.herzstiftung.de

Weitere Informationen:
- http://www.herzstiftung.de/herzwochen.html
- http://www.herzstiftung.de/herzschwaeche-therapie
- http://www.herzstiftung.de/pressemappe-herzwochen-2017.html
- http://www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/collage-herzschwaeche-ratgeber.jpg
- http://www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial/collage-herzschwaeche-cover.jpg

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 976591
 256

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Atemnot oder Leistungseinschränkung? Womöglich steckt eine Herzschwäche dahinter“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

Ausschreibung: Wilhelm P. Winterstein-Preis 2018 der Deutschen Herzstiftung
Ausschreibung: Wilhelm P. Winterstein-Preis 2018 der Deutschen Herzstiftung
Bewerbungsschluss: 9. März 2018 --- Die Deutsche Herzstiftung vergibt im Jahr 2018 ein weiteres Mal den Wilhelm P. Winterstein-Preis, dotiert mit 10.000 Euro. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevorzugt aus einem patientennahen Forschungsgebiet. Die Arbeit darf einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten und kann bereits veröffentlicht sein, jedoch nicht früher als in dem der Ausschreibung vorangegangenen Kalenderjahr. Allen eingereichten Arbeiten ist grundsätzlich eine …
Bild: Abstoßung von Spenderorganen: Neue Biomarker sollen Komplikationen verhindernBild: Abstoßung von Spenderorganen: Neue Biomarker sollen Komplikationen verhindern
Abstoßung von Spenderorganen: Neue Biomarker sollen Komplikationen verhindern
Gerd Killian-Förderprojekt erforscht zielgenauere immunhemmende Therapie --- Nach einer Transplantation müssen die Patienten in der Regel ihr Leben lang Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken. Der dadurch erreichte Schutz vor der Abstoßung des Organs kann allerdings mit schweren Nebenwirkungen und ernsten Spätfolgen einhergehen. Das Ziel der Kinderärztin Dr. med. Sarah Ulrich vom Klinikum der Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) in München ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem sich exakt bestimmen lässt, wie aktiv da…

Das könnte Sie auch interessieren:

Implantat für neue Herzleistung
Implantat für neue Herzleistung
… der Zellen. Auf dieser Ebene setzen Optimizer an. Das Einsetzen der Optimizer erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist nicht belastender als beim Schrittmacher.Herzschwäche häufig Herzschwäche ist hierzulande kein kleines Problem. Rund 110.000 Menschen erkranken daran jährlich neu und mit 60.000 jährlichen Todesfällen ist Herzmuskelschwäche einer der …
Bild: Früh aktiv gegen Bluthochdruck und Herzinfarkt: So ist die Herzschwäche vermeidbarBild: Früh aktiv gegen Bluthochdruck und Herzinfarkt: So ist die Herzschwäche vermeidbar
Früh aktiv gegen Bluthochdruck und Herzinfarkt: So ist die Herzschwäche vermeidbar
Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit sind häufigste Ursachen der Herzschwäche / Was kann jeder gegen ein Hochdruckherz oder Infarkt tun? --- Herzschwäche (Herzinsuffizienz), bei der Betroffene unter einer verminderten Pumpkraft ihres Herzens leiden, haben in Deutschland nach Schätzungen zwei bis drei Millionen Menschen. Herzschwäche ist keine eigenständige …
Bild: Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?Bild: Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?
Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?
Entgleisung des Herzens kündigt sich bei Patienten mit Herzschwäche meist an/ Grippeimpfung im Herbst wichtig --- Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 440.000 Patienten mit Herzschwäche in eine Klinik eingewiesen, weil bei ihnen ihr Herz entgleist ist. Damit zählt die Herzschwäche zu den häufigsten Anlässen für einen Krankenhausaufenthalt. „Ganz …
Bild: Reisen und Sexualität mit Herzschwäche: Was müssen Betroffene beachten?Bild: Reisen und Sexualität mit Herzschwäche: Was müssen Betroffene beachten?
Reisen und Sexualität mit Herzschwäche: Was müssen Betroffene beachten?
Herzstiftung gibt wichtige Sicherheitshinweise und Tipps für Menschen mit Herzschwäche --- Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste Erkrankung. Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen zwei bis drei Mio. Menschen daran. Die chronische Herzschwäche führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit …
Bild: Herzinsuffizienz - vielfältige Gefahren bedrohen das HerzBild: Herzinsuffizienz - vielfältige Gefahren bedrohen das Herz
Herzinsuffizienz - vielfältige Gefahren bedrohen das Herz
Bioresonanz-Redaktion: Wissenschaftler entdeckten neue Zusammenhänge zur lebensbedrohlichen Herzschwäche Lindenberg, 28. Juni 2018. Lässt die Herzleistung dauerhaft nach, spricht der Arzt von der lebensbedrohlichen Herzschwäche. In der Fachsprache Herzinsuffizienz genannt. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse lassen hoffen. Die Redaktion erläutert die …
Neue Therapieoption bei Herzschwäche
Neue Therapieoption bei Herzschwäche
Ein schneller Puls – ein unterschätzter Risikofaktor bei Patienten mit Herzbeschwerden Neue Studienergebnisse zeigen, dass bei Patienten mit Herzschwäche durch eine Pulssenkung das Überleben verlängert und gleichzeitig die Lebensqualität verbessert werden kann. Dabei ist das individuelle Wohlbefinden umso größer, je stärker der Puls gesenkt wird. Die …
Bild: Typische Herzinfarkt-Warnsymptome fehlen bei DiabetikernBild: Typische Herzinfarkt-Warnsymptome fehlen bei Diabetikern
Typische Herzinfarkt-Warnsymptome fehlen bei Diabetikern
… infarktgefährdet – und das obwohl sie womöglich seit Jahren in fachärztlicher Behandlung sind.“ Klagt etwa ein Diabetespatient über häufige Atemnot, kann das ein Anzeichen einer Herzschwäche als Folge einer nicht behandelten KHK und eines nicht erkannten Bluthochdrucks sein. Bei Patienten mit einer KHK oder einer anderen Herzkrankheit liegt die Wahrscheinlichkeit …
Bild: Das schwache Herz im FokusBild: Das schwache Herz im Fokus
Das schwache Herz im Fokus
Zwei bis drei Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer chronischen Herzschwäche – ein Thema also, das viele bewegt. Dementsprechend gut besucht war am vergangenen Dienstagabend der Vortrag „Herzschwäche – Bewährtes und Neues“ mit Referent Prof. Dr. Bernd Lemke, Direktor der Klinik für Kardiologie am Klinikum Lüdenscheid. Im Rahmen der Vortragsreihe …
Bild: Herz schlägt wieder im TaktBild: Herz schlägt wieder im Takt
Herz schlägt wieder im Takt
… bereits entscheidend gebessert", freut sich auch Prof. Dr. Bernd Lemke, Direktor der Klinik für Kardiologie am Klinikum Lüdenscheid. Bei Patienten mit einer Herzschwäche und gleichzeitig bestehender Leitungsstörung ziehen sich die verschiedenen Abschnitte der Herzkammerwand nicht mehr synchron, sondern zeitversetzt zusammen, wodurch die Pumpkraft des …
Bild: Volkskrankheit Herzschwäche: Minimalinvasiver Eingriff, wenn Medikamente nicht mehr ausreichenBild: Volkskrankheit Herzschwäche: Minimalinvasiver Eingriff, wenn Medikamente nicht mehr ausreichen
Volkskrankheit Herzschwäche: Minimalinvasiver Eingriff, wenn Medikamente nicht mehr ausreichen
Die diesjährigen „Herzwochen“ der Deutschen Herzstiftung e.V., die vom 1. bis 30. November 2020 stattfinden, beschäftigen sich mit der Volkskrankheit Herzschwäche (= Herzinsuffizienz). Die häufigste Ursache einer Herzschwäche stellt der Herzinfarkt dar, der zu einer Narbe im Herzmuskel führt, welche sich bei der Pumpbewegung des Herzens nur noch unzureichend …
Sie lesen gerade: Atemnot oder Leistungseinschränkung? Womöglich steckt eine Herzschwäche dahinter