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UKD wird eigenen Entlastungskurs fortsetzen

25.10.201715:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Zusätzliches Servicepersonal übernimmt Aufgaben und entlastet zukünftig den Pflegedienst / Vorstand dankt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für überragenden Einsatz während der Streiktage

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Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) wird seinen bisher verfolgten Entlastungs- und Modernisierungskurs unabhängig von den Forderungen der Gewerkschaft verdi fortsetzen. Alleine in diesem Jahr gab es bislang einen realen Mitarbeiterzuwachs in der Pflege um 40 volle Stellen. Auch werden fachfremde Aufgaben, wie z.B. die Essensverteilung, von der Pflege auf zusätzliche Servicekräfte übertragen, die im kommenden Jahr neu eingestellt werden. Mit der flächendeckenden Rückkehr zum regulären Schichtsystem für die Beschäftigten, das auf einer 5-Tage-Woche basiert, wird zudem die tägliche Arbeitszeit reduziert und das Schichtsystem besser organisiert.



„Wir handeln und entlasten damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz konkret. Diesen Weg werden wir Schritt für Schritt weitergehen“, kündigt Prof. Dr. Klaus Höffken, Vorstandsvorsitzender des UKD, nach dem wiederholten Streik der Gewerkschaft verdi am 24. und 25. Oktober an. Er ist überzeugt: „Solche konkreten Maßnahmen des Klinikums werden die Belastung für unsere Beschäftigten spürbar reduzieren.“ Am aktuellen zweitägigen Streik haben sich pro Tag etwa 80 bis 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKD beteiligt, von den Tochtergewerkschaften folgten pro Tag jeweils knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Aufruf der Gewerkschaft. Hinzukommen die Auszubildenden, die sich am Streik beteiligten. Zur Einordnung: Insgesamt arbeiten am UKD über 7.000 Menschen, in den 100prozentigen Tochtergesellschaften von Düsseldorfs größter Klinik rund 800 Menschen.

Verdi überzieht aktuell willkürlich einzelne ausgewählte Kliniken in Deutschland mit Streikmaßnahmen. In Nordrhein-Westfalen wurde offenbar ausschließlich das UKD ausgewählt.

Die wiederholten Streikansetzungen sind vor allem für die Patientinnen und Patienten sowie die eigenen Beschäftigten des Klinikums eine schwere Belastung. Seit in Summe sechs Tagen wird das Personal von verdi in einen aus Sicht des UKD vollkommen unberechtigten Streik geführt, um „Entlastung“ für die Mitarbeiter zu erreichen. „Es ist doch ein Treppenwitz, erhebliche Belastungssituationen durch Streik hervorzurufen, um damit für Entlastung zu werben“ sagt Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UKD.

Leider weigert sich Verdi noch immer hartnäckig, mit der zuständigen Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu verhandeln, ohne dem Vorstand des UKD einen nachvollziehbaren Grund dafür zu nennen. „Diese strikte Verweigerungshaltung zu tragfähigen übergeordneten Verhandlungen mit dem zuständigen Stellen ist schädlich und absolut unverständlich“, so Ekkehard Zimmer weiter.

UKD-Vorschlag zur Notdienstvereinbarung abgelehnt

Bereits vor Wochen hatte das UKD der Gewerkschaft eine gemeinsame Notdienstvereinbarung vorgeschlagen, die aber strikt von verdi mit der Begründung abgelehnt wird, dass die Streikleitung die Letztentscheidung über eine Dringlichkeit ärztlicher Maßnahmen mitbestimmen sollte. Stattdessen forderte verdi das UKD auf, an den Streiktagen nur sechs von 36 OP-Sälen zu betreiben. Notfalloperationen und dringliche Eingriffe könnten so allerdings nicht stattfinden. Wenn mit dem UKD der einzige Maximalversorger in Düsseldorf und Umgebung auf die Forderung der Gewerkschaft eingehen würde, wäre die Versorgungssicherheit der Patienten akut gefährdet. Ferner forderte verdi die Zustimmung des UKD dafür, ganze Stationen zu räumen und hatte für den Streiktag am 24. Oktober eine unfallchirurgische und eine neurochirurgische Station mit Unfall- bzw. Hirntumorpatienten ausgewählt. „Ein deutlicheres Zeichen dafür, dass der Streik Gefahr für Leib und Leben der Patienten bedeuten würde, wenn wir diesen Forderungen nachkommen würden, gibt es wohl nicht“, betont Prof. Höffken.

Auch beim aktuellen Streik konnte das UKD allerdings die Notfallversorgung sichern und dringliche medizinische Eingriffe durchführen. „Unser Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem engagierten Einsatz dazu beigetragen haben, dass wir die Patientinnen und Patienten auch an diesen Streiktagen versorgen konnten. Dieser Dank für das Verantwortungsbewusstsein und die Leistungsbereitschaft gilt allen Berufsgruppen“, betont Torsten Rantzsch, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied des UKD.

Weitere Informationen:
- http://www.uniklinik-duesseldorf.de

Quelle: idw

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