(openPR) Neem Tree – Niem Baum
Der Neemtree (Azadirachta indica), im Deutschen Niem-Baum, gehört zur Familie der Mahagonigewächse, den Meliaceae. Das Wort „Nimba, Nimbu oder Arishta“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt „der Heilspender und Krankheitserleichterer“.
Pflanze:
Der Neem ist ein schnellwachsender immergrüner Baum, der durchschnittlich eine Höhe von 15-20 Metern erreicht, aber unter optimalen Bedingungen durchaus auch bis 40 Meter hoch werden kann. Nach der Blüte wachsen die kleinen Knospen zu Früchten heran, die den Oliven ähneln. Der Ölanteil der Samen liegt bei 40 bis 50 Prozent, was den Niembaum zu einem wichtigen Öllieferanten macht. In seiner Heimat Myanmar (Burma) bzw. Indien wird er seit jeher als Gesundheitsspender für Pflanzen, Tiere und Menschen regelrecht verehrt.
Geschichte:
Bereits vor etwa 4.500 Jahren in der indischen Harappa-Kultur waren therapeutische Anwendungen mit Neem bekannt. Als frühe Händler nach Indien reisten, um Seide und Gewürze einzutauschen, brachten sie auch indische Arzneimittel nach Persien, Mesopotamien, Ägypten, Griechenland und Rom zurück.
Der Baum brachte Indern, die ausgewandert sind Trost und Hilfe, die ein Leben in der Fremde erträglicher machte und eine Beziehung zur Heimat herstellte. So fand der NeemBaum ein neues Verbreitungsgebiet in Mauritius, den Fidschis, Australien, Afrika, Central- und Süd-Amerika sowie der Karibik.
Tee:
Im Gegensatz zu Deutschland werden in Kenia von vielen Anbietern Tee aus Niemblättern angeboten und zwar mit eindeutigen Gesundheitsempfehlungen. So soll der Tee laut Etikett antibakterielle, antivirale und antifungizide Wirkung aufweisen. Insbesondere werden Wirkungen gegen Erkältungen, Migräne, Malaria, zur Senkung des Blutcholesterinspiegels, gegen Fieber, zur Nierenreinigung, gegen Lebensmittelvergiftungen, gegen schlechten Atem, zur Blutdruck- und Blutzuckerregulierung, gegen Amöben und Würmer hervorgehoben. Teeaufgüsse sollten nicht mit kochendem Wasser erfolgen, da einige Inhaltsstoffe durch extreme Hitze geschädigt werden können.
Weitere Informationen zu dem Niem-Baum können Sie hier finden:
http://fachportal-gesundheit.de/niem-baum-der-wunderbaum/










