(openPR) EU fördert Verfahren zur industriellen Herstellung von humanen Milchzuckern
Während der Weltstillwoche vom 2. bis 8. Oktober geht es auch um das Meistern von Stillproblemen. Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys. Sie schützt vor Infektionen und Allergien, transportiert wichtige Vitamine und Mineralstoffe und fördert zugleich die Beziehung zwischen Mutter und Kind.
Doch manche Frauen können ihre Kinder nicht stillen oder müssen das Stillen aus gesundheitlichen Gründen unterbrechen. Dann müssen Mütter auf künstliche Säuglingsnahrung zurückgreifen. Dieser Schritt führt oft zu Schuldgefühlen darüber, dem eigenen Kind nicht das geben zu können, was es braucht, und deshalb auf Pulvernahrungsmittel zurückgreifen zu müssen.
Künstliche Säuglingsnahrung ist heutzutage zwar schon sehr gut auf die Bedürfnisse von Säuglingen zugeschnitten, doch fehlen darin wichtige Bestandteile der Muttermilch, wie beispielsweise sogenannte humane Milch-Oligosaccharide (HMO). Wissenschaftler führen die schützende Wirkung von Muttermilch auf genau diese HMO zurück.
Bioingenieure von der Jennewein Biotechnologie GmbH haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich diese funktionalen Milchzucker im großen Maßstab und zu marktverträglichen Preisen herstellen lassen. Das Verfahren stellt mithilfe eines fermentativen Prozesses das HMO 2‘-Fucosyllactose her und ist bisher weltweit einzigartig. Es schafft eine Basis für Säuglingsnahrung, die der natürlichen Muttermilch möglichst nahe kommt: In einer randomisierten klinischen Studie wurde gezeigt, dass 2‘-Fucosyllactose mit 2 bis 4g/l bei fast 80% aller Frauen das am häufigsten vorkommende HMO in der Muttermilch ist. Die EU fördert Jennewein mit einem Darlehen in Höhe von 10 Millionen Euro im Rahmen des InnovFin-Programms für Forschung und Innovation.
Jennewein beliefert mit seinen einzigartigen HMO-Produkten Hersteller von Babynahrungsmitteln in den USA und hat eine Zulassung für Kanada und Israel. Eine „Novel-Food-Zulassung“ für den europäischen Markt wurde ebenfalls kürzlich erteilt. Die humanen Milchzucker von Jennewein sind somit das erste Produkt aus einem bakteriellen Produktionsprozess, das in Europa eine Novel-Food-Zulassung bekommt.
InvestEU: Die Europäische Union eröffnet Chancen
Mit ihren zahlreichen Finanzierungs- und Investitionsaktivitäten zielt die Europäische Union darauf ab, Wachstum zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. EU-Investitionen verbessern den Alltag der Menschen in vielen Bereichen: bessere Ausbildung, modernere Gesundheitsversorgung, neue Verkehrsinfrastruktur, fortschrittliche Technologien, Umweltschutz oder Forschung. Dank EU-Förderung können zahlreiche Unternehmen in Deutschland wie Jennewein unterstützt werden. Mit der #investEU-Informationskampagne sollen sie noch sichtbarer werden. Besuchen Sie auch die Website https://europa.eu/investeu/.
Erfahren Sie mehr zu Jennewein: http://jennewein-biotech.de
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