(openPR) Das Markgräflerland- die Gesundheits-Kultur-Region im Südwesten
Wein, Wellness und die wahre Geschichte von Dr. Faust
Weiche Hügel, Wiesen, Wäldchen, Wein und mittelalterliche Städte - wer das bislang nur mit Italien in Verbindung brachte, der sollte auf der Fahrt gen Süden in Deutschlands Südwesten Halt machen. Dort wartet noch vor den Alpen das von Rhein und Schwarzwald umrahmte Markgräflerland mit allem auf, was das Reiseherz begehrt: 1.700 Sonnenstunden, ausgezeichnete Weine und uriges Speisevergnügen bei "Chratzete", "Brägele" und "Zibelewaie". Dazu die Geschichte des Dr. Faustus zum Anfassen, heilende Quellen und Wellness-Tempel sowie Originelles vor einer einmaligen landschaftlichen Kulisse.
Schon Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe lobte einst das Markgräflerland als Region, "wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift". In der wärmsten Region Deutschlands gedeihen, bedingt durch milde Südwestwinde, Gemüse, Obst und herausragende Weine. Gutedel heißt die Rebsorte, die dem Markgräflerland eine unverkennbare Note gibt. Typischerweise als edler Weißwein ausgebaut, gibt es von ihm auch rote Spielarten. Wer jedoch die reichhaltigen Markgräfler-Speisen "Brägele" oder Bibeliskäs" in einem der zahlreichen Landgasthöfe oder Spitzenrestaurants genießt, greift nicht selten zum Spätburgunder.
Schon die Römer sagten dem Rotwein eine gesundheitsfördernde Wirkung nach. Inzwischen ist das auch wissenschaftlich belegt. Die Römer waren es auch, die die Badekultur ins Markgräflerland brachten, die dort im letzten Jahrhundert neu kultiviert wurde. Seitdem hat sich die Region als Gesundheitszentrum etabliert. In Bad Krozingen, das neben seinem anerkannten Herz-Zentrum auch fünf namhafte Klinken beherbergt, hat zudem die medizinische Wellness-Kultur Einzug gehalten. Ob japanische Bäder, ayurvedische Behandlungen von in Indien ausgebildetem Personal - der Badepalast Vita Classica ist nicht nur für neue Ideen gut. Konsequent werden Trends auf ihren gesundheitlichen Nutzen hin überprüft und erst dann den Gästen angeboten.
Ein Mix aus Gesundheit und Kultur bietet die "gesunde Höhle". Für Allergiker oder Asthmatiker ist das Stollenklima im Besucherbergwerk Teufelsgrund in Münstertal heilsam, für alle anderen einfach angenehm und erfrischend. Und besonders Kinder genießen im Berg das Abenteuer "Schatzsuche": Mit Waschpfannen suchen sie in Goldgräberstimmung nach verborgenen Schätzen.
Apropos Goldgräberstimmung: Die gab es unter den Markgräflern weniger. Sie hatten sich stattdessen dem Silber verschrieben. Die Mönche der imposanten Klosteranlage St. Trudpert im Münstertal waren im frühen Mittelalter maßgeblich am Abbau der Silbervorkommen beteiligt. Aus der entlegenen kleinen Abtei wurde so eine stattliche romanische Basilika. Im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört, gelangte die Abtei St. Trudpert im 18. Jahrhundert wieder zu Größe. Heute ist sie die wohl prächtigste barocke Klosteranlage des Schwarzwaldes.
Einem Dr. Johann Georg Faust wurden die edlen Metalle zum Verhängnis. Goethe machte den Magister zum Fachbegriff der Weltliteratur. Der Alchemist und Astrologe kam 1539 in seinem Zimmer im Gasthaus "Löwen" in Staufen im Breisgau vermutlich bei einer chemischen Explosion ums Leben. Er betrieb Versuche zur Gewinnung von Gold. Heute werden in Staufen bei einem außergewöhnlichen Stadtrundgang Dr. Faust und Mephistopheles in historischen Gassen, Häusern und Kellern zur lebendigen Geschichte.
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